Kiew. UNESCO-Welterbe - Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale und Refektoriumskirche in der Oberen Lawra des Höhlenklosters
Kiew. UNESCO-Welterbe - Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale und Refektoriumskirche in der Oberen Lawra des Höhlenklosters

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UKRAINE


KIEW  und  LVIV


30. 12. 2014 - 07. 01. 2015 und 19. 04. - 03. 05. 2015

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Zwei Individualreisen

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Vorwort

 

Die Begegnung mit der osteuropäischen Kultur, mit Städten und Landschaften in Osteuropa, hatte ich erstmals im Jahre 2014 während meiner Reise nach St. Petersburg/Russland und in die Baltischen Länder sowie nach Danzig/Polen. Das Jahr 2015 bot mir mit dem Besuch der Ukraine ein neue Chance zum Kennenlernen der slawischen Kulturlandschaft.

Für uns im Westen verbindet sich mit der Ukraine die Vorstellung von Krieg und Chaos. Und das stimmt auch für die Ostukraine, wie wir es alle aus den Nachrichten und aus dem Fernsehen miterleben müssen, also für die Regionen Donezk und Lugansk sowie für die von Russland annektierte Halbinsel Krim. In der Hauptstadt Kiew und in der westukrainischen Stadt Lviv, 700 km bzw. 1200 km vom Kriegsgeschehen entfernt, herrscht dagegen Ruhe; aus meiner Sicht geht das Leben seinen geregelten Gang, nur Soldaten in den Straßen von Kiew und Lviv auf Heimaturlaub erinnern an den Krieg. Eine gewisse Aufmerksamkeit und Vorsicht war dennoch angebracht. So habe ich größere Menschenansammlungen oder Demonstrationen gemieden. Damit wurde mein Aufenthalt zu einem gefahrlosen, eindrucksvollen und starken Erlebnis.

 

Mein Dank an Olya

 

Meine beiden Individualreisen in die Ukraine, in die bedeutendsten Städte des Landes, nach Kiew und Lviv (das ehemalige Lemberg), verdanke ich Olya (Olga Jewgenjewna Chumak), meiner ukrainischen Freundin, die ich einige Monate zuvor kennengelernt hatte. Sie war es, die mir eine große Hilfe war beim Orientieren in dieser fremden Kultur, deren Sprache, das Ukrainische und Russische, und deren kyrillische Schrift ich weder verstehen noch lesen kann. Olya hatte auf der Kiewer Staatlichen Linguistischen Universität die Fächer Deutsch und Englisch studiert und war somit für mich als Dolmetscherin die ideale Reisebegleiterin. Ihre Freundlichkeit und Geduld sind besonders hervorzuheben, waren sie doch der Schlüssel für so manche menschliche Begegnung, angefangen von der Verständigung in den Hotels bis hin zur ausführlichen Kommunikation und Beratung in den diversen Restaurants. Einen besonderen Höhepunkt aber bildete zweifellos der gemeinsame Besuch des sonntäglichen Hare-Krishna-Festes am 4. 1. 2015 im Krishna-Tempel in einem der Vororte von Kiew, wo sich regelmäßig die größte Anhängergemeinde in der Ukraine zusammenfindet. Als Gast war ich herzlich willkommen und konnte den mehr als vierstündigen Ablauf als interessierter Beobachter verfolgen, beginnend mit Musik und Gesang von Hare Krishna Mantra, gefolgt von dem Vortrag und der Auslegung der vedischen Schriften, weiter zum gemeinsamen Tanz bis zur abschließenden gemeinsamen Mahlzeit (Prasad, "Gnade Gottes").

Zusammenfassend bedanke ich mich herzlich bei Olya, die mir einen Zugang zu der slawischen Kultur geschaffen hat, die mir bis dahin fremd und unbekannt war.

 

 

 

Erläuterung der Karte: Drei Reisen in die Ukraine

Aachen (mein Wohnort), Airports: Frankfurt am Main, Düsseldorf, Amsterdam; Warschau, München, Lviv (Lemberg), Kiew-Boryspil, Korjukiwka/Tschernihiw (Olyas Wohnort), Odessa (Zugreise von Kiew nach Odessa und zuürück)

Entfernung Aachen - Frankfurt-Flughafen: 246 Straßenkilometer

Entfernung Luftlinie zwischen Airports: Frankfurt - Warschau: 896 km; Warschau -  Kiew: 719 km;

Frankfurt - Warschau - Kiew: 1615 km

Düsseldorf - Amsterdam: 179 km; Amsterdam - Kiew: 1.819 km; Düsseldorf - Amsterdam - Kiew: 1.998 km

Kiew - Lviv: 493 km

 

Kiew. Stadtplan (mit wichtigen besuchten touristischen Einrichtungen und Denkmälern)

 

1. Reise in die Ukraine vom 30.12.2014 bis 07.01.2015

 

H i n r e i s e

Dienstag, 30.12.2014

Montag, 29.12. 2014, 23:45 Uhr: Abreise mit dem eigenen Auto nach Frankfurt/Main, vor einer Schneefront, die von Norddeutschland nach Süden zieht. Pause im Rasthof Camberg. Danach Weiterfahrt bei beginnendem Schneetreiben bis Eschborn. Abstellen des Autos auf dem Parkplatz Airstarspark und Transport mit Flughafen-Shuttle-PKW gegen 05:00 Uhr

Dienstag, 30.12.2014, 07:30 Uhr: Mit LOT Polish Airlines nach Warschau/Polen, Ankunft 09:15 (Flug LO 384, Boeing 737)

11:25 Uhr: Mit LOT Polish Airlines von Warschau nach Kiew-Boryspil, Ankunft um 14:00 Uhr, (Flug LO 751, Boeing 737)

Olya holt mich am Airport ab, Fahrt mit Shuttle-Bus nach Kiew-Vokzalna (50 UAH = ca. 2,50 EUR)

Mit Metro 1 nach Arsenalna (2 UAH = 0,10 EUR), und 10 min zu Fuß zum Hotel Salute, Zimmer 504

 

R ü c k r e i s e

Mittwoch, 07.01.2015

Zu Fuß zur Metrostation Arsenalna und Fahrt nach Vokzalna (2 UAH = 0,10 EUR)

Mit Shuttle-Bus (50 UAH= 2,50) zum Airport Kiew-Boryspil

(Olya reist mit dem Bus zurück nach Korjukiwka.)

14:45 Uhr: Mit LOT Polish Airlines nach Warschau, Ankunft 15:20 (Flug LO 752, Boeing 737)

20:15 Uhr: Mit LOT Polish Airlines nach Frankfurt/Main, Ankunft 22:10 (Flug LO 383, Boeing 737)

Mit Flughafen-Shuttle-PKW zum Parkplatz Airstarspark Eschborn

Mit Auto nach Aachen, Ankunft gegen 02:30 Uhr


2. Reise in die Ukraine vom 19.04.2015 bis 03.05.2015

 

H i n r e i s e

Sonntag, 19.04.2015

02:30 Uhr: Mit Taxi von zu Hause nach Aachen-West (8,00 EUR)

02:59 Uhr: Mit RE von Aachen-West nach Düsseldorf Flughafen, Ankunft 04:25 (21,70 EUR)

06:20 Mit KLM Royal Dutch Airlines von Düsseldorf nach Amsterdam, Ankunft 07:15 (Flug KL 1852, Focker 70, Cityhopper)

09:25 Mit KLM Royal Dutch Airlines von Amsterdam nach Kiew-Boryspil, Ankunft: 13:10 (Flug KL 1385, Boeing 737-700)

Mit Shuttle-Bus vom Airport nach Vokzalna Eisenbahn und Metro-Station) (60 UAH = 2,60 EUR)

Mit Metro 1 von Vokzalna nach Arsenalna (4 UAH = 0,17 EUR) und 10 min zu Fuß zum Hotel Salute, Zimmer 607

Treffen mit Olya gegen 15:00 Uhr

(Am 20. 4. 2015 reist Olya zurück nach Korjukiwka.)

 

W e i t e r r e i s e

Sonntag, 26.04.2015

Mit Metro 1 von Arsenalna nach Vokzalna (4 UAH = 0,17 EUR )

Mit Shuttle-Bus von Vokzalna zum Airport (60 UAH = 2,60 EUR)

15:10 Uhr: Mit UKRAINE INTERNATIONAL AIRLINES von Kiew-Boryspil nach Lviv International, Ankunft 16:20 Uhr (Flug PS 25, Embraer)

Mit Taxi (100 UAH = 4,30 EUR) vom Airport zum Hotel Delice, Zimmer 201

(Olya reist am 29. 4. 2015 um 9:40 Uhr mit dem Bus von Korjukiwka nach Lviv, Ankunft gegen 23:00 Uhr)

 

R ü c k r e i s e

Sonntag, 03.05.2015

04:45 Uhr: Mit Taxi vom Hotel Delice zum Airport (60 UAH = 2,60 EUR)

07:00: Mit UKRAINE INTERNATIONAL AIRLINES von Lviv nach Kiew-Boryspil, Ankunft 08:10 Uhr (Flug PS 34, Boeing 737-700)

Aufenthalt bis 12:00 Uhr

(Olya reist mit dem Bus zurück nach Korjukiwka, Ankunft gegen 18:30 Uhr.)

14:00 Uhr: Mit KLM KLM Royal Dutch Airlines von Kiew-Boryspil nach Amsterdam, Ankunft 16:00 Uhr , Flugdauer 3 Std. (Flug KL 1386, Boeing 737-700)

21:35 Uhr: Mit KLM Royal Dutch Airlines von Amsterdam nach Düsseldorf, Ankunft 22:25 Uhr (Flug 1863, Fokker 70, Cityhopper)

23:03 Uhr: Mit Eurobahn von Düsseldorf-Flughafen nach Düsseldorf Hbf, mit RE von Düsseldorf Hbf (Verspätung 15 min) nach Aachen Hbf, Ankunft 01:03 Uhr (21,70 EUR)

Mit Taxi nach Hause, Ankunft 01:15 Uhr (12,30 EUR)

 

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Kiew, Hauptstadt der Ukraine


30. 12. 2014 - 07. 01. 2015

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Kiew (ukrainisch Київ/Kyjiw [ˈkɪjiu̯]; russisch Киев/Kijew) ist die Hauptstadt und größte Stadt der Ukraine sowie Verwaltungssitz der Oblast Kiew und des Rajon Kiew-Swjatoschyn. Sie liegt am bis hierhin für kleinere Seeschiffe befahrbaren Dnepr (ukrainisch Дніпро/Dnipro) und hat etwa 2,85 Millionen Einwohner im Stadtgebiet, die Agglomeration umfasst mehr als 4 Millionen Einwohner.


Filme über Kiew auf youtube

1. Відео про Київ

2. Kiew in 3 Teilen (Hessischer Rundfunk)

 

 

Das Hotel Salute wurde im Jahr 1984 fertiggestellt. Sein Architekt, Avraam Miletskiy, verwirklichte hier die Idee des sowjetischen Futurismus und Konstruktivismus mit modernster Technik sowohl im Inneren als auch im Außenbereich des Gebäudes. Ursprünglich hatte der Architekt sein Gebäude noch fünf Etagen höher geplant. Mit seiner außergewöhnlichen Architektur und seiner zentralen Lage am Slavy-Platz im Herzen des Pechersk Distrikts hoch über dem Fluss Dnipro und am Rand der grünen Hänge einer weiträumigen Parkanlage wird das Gebäude als ein Symbol von Kiew angesehen. Das Hotel bietet 90 Gästezimmer an: 10 economy single rooms, 13 standard double rooms mit Balkon, 36 superior double rooms mit Balkon, 21 mini-suite double rooms mit Balkon und 10 suites mit Wohnraum und zwei Balkonen.


Blick aus dem Hotel Salute (Zimmer 504 im 5. Stock) nach ESE
Blick aus dem Hotel Salute (Zimmer 504 im 5. Stock) nach ESE
Blick nach SE: Fluss Dnipro mit Patona-Brücke
Blick nach SE: Fluss Dnipro mit Patona-Brücke

Hotel Salute, reichhaltiges Frühstücksbuffet
Hotel Salute, reichhaltiges Frühstücksbuffet
Hotel Salute, Restaurant
Hotel Salute, Restaurant

Olya vor der Sophienkathedrale
Olya vor der Sophienkathedrale
Blick vom Sophien-Platz zum Michaelskloster
Blick vom Sophien-Platz zum Michaelskloster
Auf dem Weihnachtsmarkt vor der Sophienkathedrale
Auf dem Weihnachtsmarkt vor der Sophienkathedrale
Weihnachtsmarkt auf dem Sophien-Platz
Weihnachtsmarkt auf dem Sophien-Platz

Heißer Punsch an kalten Tagen, über Kohlenfeuer zubereitet
Heißer Punsch an kalten Tagen, über Kohlenfeuer zubereitet
Hier die modernere elektrische Variante
Hier die modernere elektrische Variante

Detail der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale in der Oberen Lawra des Höhlenklosters
Detail der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale in der Oberen Lawra des Höhlenklosters
Allerheiligenkirche (1696-98), ein Teil des Höhlenklosters
Allerheiligenkirche (1696-98), ein Teil des Höhlenklosters
Glockenturm der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale
Glockenturm der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale

Die halbovale Nordseite des Majdan-Platzes wird umrahmt von Gebäuden im Stalin-Stil des sowjetischen Realismus. Unter dem Platz befinden sich zahlreiche Geschäfte.
Die halbovale Nordseite des Majdan-Platzes wird umrahmt von Gebäuden im Stalin-Stil des sowjetischen Realismus. Unter dem Platz befinden sich zahlreiche Geschäfte.
Taras-Schewtschenko-Opernhaus, erbaut 1898-1901 im Stil des Rationalismus, des Barocks und der Neoromanik, Architekt Viktor Schröter
Taras-Schewtschenko-Opernhaus, erbaut 1898-1901 im Stil des Rationalismus, des Barocks und der Neoromanik, Architekt Viktor Schröter

Zum Zeitpunkt der Einweihung 1901 galt das Haus als das russische Theater mit der größten und modernsten Bühne. Neben einheimischen Stücken wurden stets auch Werke ausländischer Autoren und Komponisten gespielt.

 

Wir erlebten am 6. Januar 2015

L’elisir d’amore (Der Liebestrank), eine Opera buffa in zwei Akten von Gaetano Donizetti.

Die Aufführung war konventionell, stimmlich und musikalisch professionell und aufwendig vom Bühnenbild und der Ausstattung der Kostüme.


Zuschauerraum mit 1650 Plätzen
Zuschauerraum mit 1650 Plätzen
Ränge und Deckendekor
Ränge und Deckendekor
Blick in den Orchestergraben
Blick in den Orchestergraben


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KIEW


19. 04. - 26. 04. 2015

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Hotel Salute
Hotel Salute
Blick aus dem Hotel Salute (Zimmer 607 im 6. Stockwerk) nach SSE zum Himmelfahrtkloster mit Kathedrale und Glockenturm
Blick aus dem Hotel Salute (Zimmer 607 im 6. Stockwerk) nach SSE zum Himmelfahrtkloster mit Kathedrale und Glockenturm

Das St. Michaelskloster ist ein Mönchskloster am Michaelplatz im Kiewer Rajon Schewtschenko, Ukraine. Die Klosteranlage befindet sich auf der westlichen Seite des Dneprs am Rand eines Kliffs nordöstlich der Kiewer Sophienkathedrale.
Die Klosteranlage, im Mittelalter von Swjatopolk II Isjaslawytsch erbaut, besteht aus der goldenen Torkirche, der Kathedrale, einigen ehemaligen Wohnbauten, der Trapezkirche von Johannes dem Täufer (Johann Boguslaw), einem Wirtschaftstor (1760 konstruiert), dem Refektorium (gebaut 1713) und weiteren Gebäuden, die von der Kiewer Theologischen Schule genutzt werden. Vor dem Eingangsportal der Torkirche befindet sich eine Gedenkstätte für die Millionen Opfer des Holodomor, der großen Hungersnot von 1932–1933, die durch falsche Politik Stalins die Ukraine besonders hart traf.

Das Äußere des Baues wurde im 18. Jahrhundert im Ukrainischen Barockstil wiederaufgebaut, während das Innere in seinem originalen byzantinischen Stil blieb.

Zur Zeit des Sowjetregimes sollte an der Stelle des Klosterkomplexes ein Wahrzeichen der neuen Machthaber errichtet werden. Der historische Wert der Michaelskathedrale wurde als gering eingestuft, und sie wurde schließlich Mitte der 1930er-Jahre zerstört. Statt des geplanten monumentalen Architekturensembles wurde in der Epoche des Stalinismus aber nur ein Teil errichtet, das heutige Außenministerium der Ukraine. Nach dem Ende der Sowjetunion und der Unabhängigkeit der Ukraine wurde der Beschluss zum Wiederaufbau gefasst und durchgeführt. Die Ukrainisch-orthodoxe Kirche - Kiewer Patriarchat erhielt den Kloster- und Kirchenkomplex zurück. Die Kathedrale wurde mit Spenden und unter Benutzung einiger vorhandener Bruchstücke ab 1997 wieder aufgebaut und am 30. Mai 1999 offiziell wieder eröffnet. Der Innenausbau war erst im Mai 2000 abgeschlossen. (nach Wikipedia)

 

Der Glockenturm wurde um 1716–1719 hinzugefügt .
Der Glockenturm wurde um 1716–1719 hinzugefügt .
Ein Teil der holzgeschnitzten barocken Ikonostase
Ein Teil der holzgeschnitzten barocken Ikonostase
Eingang zur Kathedrale
Eingang zur Kathedrale
Ikone der Muttergottes an der linken Seite der Ikonostase
Ikone der Muttergottes an der linken Seite der Ikonostase

Die St.-Andreas-Kirche befindet sich auf einer der ältesten Straßen der Stadt am Anfang des Andreassteigs im Zentrum Kiews.

Die Kirche besticht durch ihren Standort: "Das Smaragdgrün der Fassade, das Gold der Kuppeln und die elegante Form treten plastisch auf dem Hintergrund der lichten Weiten jenseits des Dnepr hervor. Wegen ihrer Leichtigkeit und Plastizität wird sie auch die 'fliegende Kirche' genannt. Durch künstlerischen Ausdruck und Originalität zählt die Andreaskirche zu den Meisterwerken der ukrainischen Baukunst des 18. Jahrhunderts." (Wikipedia)

 

Sophienplatz. Denkmal für den Kosakenhetman Bohdan Chmelnyzkyj, den Anführer des großen Aufstandes gegen die polnische Herrschaft. 1888 wurde durch den Architekten Wladimir Nikolajew ein Sockel aus Granitsteinen in Form eines Kurgan gebaut.
Sophienplatz. Denkmal für den Kosakenhetman Bohdan Chmelnyzkyj, den Anführer des großen Aufstandes gegen die polnische Herrschaft. 1888 wurde durch den Architekten Wladimir Nikolajew ein Sockel aus Granitsteinen in Form eines Kurgan gebaut.

Die Sophienkathedrale in Kiew gilt als eines der herausragendsten Bauwerke europäisch-christlicher Kultur. Sie wurde Anfang des 11. Jahrhunderts begonnen, im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört, umgebaut und erweitert. Der heutige Museumskomplex gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 


Die Kathedrale wurde als siebenkuppelige fünfschiffige Kreuzkirche mit offener Galerie nach byzantinischem Vorbild – speziell nach dem der Hagia Sophia in Konstantinopel – errichtet. Ausstellung von bemalten Ostereiern zur Osterzeit
Die Kathedrale wurde als siebenkuppelige fünfschiffige Kreuzkirche mit offener Galerie nach byzantinischem Vorbild – speziell nach dem der Hagia Sophia in Konstantinopel – errichtet. Ausstellung von bemalten Ostereiern zur Osterzeit
Hauptgebäude der Sophienkathedrale, im 11. Jahrhundert errichtet, heutiges Aussehen aus dem 18. Jahrhundert
Hauptgebäude der Sophienkathedrale, im 11. Jahrhundert errichtet, heutiges Aussehen aus dem 18. Jahrhundert
Der Majdan Nesaleschnosti (Unabhängigkeitsplatz) ist der zentrale Platz der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
Der Majdan Nesaleschnosti (Unabhängigkeitsplatz) ist der zentrale Platz der ukrainischen Hauptstadt Kiew.
Nördlicher Majdan. Die halbovale Nordseite wird umrahmt von sieben Gebäuden im Stalin-Stil des sowjetischen Realismus. Unterirdische Geschäftspassagen
Nördlicher Majdan. Die halbovale Nordseite wird umrahmt von sieben Gebäuden im Stalin-Stil des sowjetischen Realismus. Unterirdische Geschäftspassagen
Majdan Nesaleschnosti. Blumen und Grableuchten erinnern an die Opfer der Kämpfe des Euromaidan im Februar 2014.
Majdan Nesaleschnosti. Blumen und Grableuchten erinnern an die Opfer der Kämpfe des Euromaidan im Februar 2014.
Werbetafeln auf dem Majdan Nesaleschnosti erinnern an den Krieg in der Ostukraine.
Werbetafeln auf dem Majdan Nesaleschnosti erinnern an den Krieg in der Ostukraine.

Brunnen der Stadtgründer mit den Statuen der vier legendären Gründer Kiews: Kyj, Schtschek, Choriw und Lybid
Brunnen der Stadtgründer mit den Statuen der vier legendären Gründer Kiews: Kyj, Schtschek, Choriw und Lybid
Große Fototafeln am Fuße der Unabhängigkeitssäule erinnern an die gewaltsamen Demonstrationen und die Toten des Euromaidan.
Große Fototafeln am Fuße der Unabhängigkeitssäule erinnern an die gewaltsamen Demonstrationen und die Toten des Euromaidan.

Wohnbebauung am Chreschtschatyk ...
Wohnbebauung am Chreschtschatyk ...
aus sowjetischer Zeit im Zuckerbäckerstil
aus sowjetischer Zeit im Zuckerbäckerstil
Bessarabska-Markthalle am Chreschtschatyk
Bessarabska-Markthalle am Chreschtschatyk

Arena-City-Komplex
Arena-City-Komplex
Unterirdische Geschäftspassagen ...
Unterirdische Geschäftspassagen ...
unter dem Chreschtschatyk
unter dem Chreschtschatyk

Die Brodsky-Synagoge (auch Choral-Synagoge) ist  eine der noch benutzten Synagogen in Kiew. Sie wurde im Jahre 2000 wieder als Synagoge eingeweiht. Erbaut 1898
Die Brodsky-Synagoge (auch Choral-Synagoge) ist eine der noch benutzten Synagogen in Kiew. Sie wurde im Jahre 2000 wieder als Synagoge eingeweiht. Erbaut 1898
Gulliver-Geschäftszentrum
Gulliver-Geschäftszentrum

Restaurant Pervak  Kyiv, 2, Rognedinskaya, st  тел./ tel: 235-09-52 (c 11:00 до 23:00)

Webseite des Restaurants in ukrainischer und englischer Sprache

 

Kulinarische Köstlichkeiten bei Pervak

- Gemischter Salat mit Mozarella und Kalbsmedaillons und Basamico-Sauce

- Bortsch mit roter Beete zubereitet, dazu Sauerrahm und Knoblauch-Sauce

- Griechischer Salat

- Napoleon-Kuchen (Creme zwischen Blätterteigschichten)

- Eiscreme gebacken in einer Birne in knusprigem Teigmantel, mit Fruchtsoße

- Gezapftes Bier aus Lviv



Blick aus dem Hotel Salute (Zimmer 607 im 6. Stockwerk) nach SSE zum Himmelfahrtkloster mit Kathedrale und Glockenturm
Blick aus dem Hotel Salute (Zimmer 607 im 6. Stockwerk) nach SSE zum Himmelfahrtkloster mit Kathedrale und Glockenturm
Eingang vom Slavy-Platz zu den Gedenkstätten im Park. Stele und ewiges Feuer
Eingang vom Slavy-Platz zu den Gedenkstätten im Park. Stele und ewiges Feuer

 

 

Die Mutter-Heimat-Statue (ukrainisch; Батьківщина-Мати, russisch: Родина-мать) ist eine Kolossalstatue, die in der Sowjetunion zum Gedenken an den Sieg der sowjetischen Streitkräfte im Großen Vaterländischen Krieg errichtet wurde. Einweihung am 9. Mai 1981 durch Parteichef Leonid Breschnew.

Die Statue besteht aus rostfreiem Stahl, hat eine Höhe von 62 Metern und steht auf einem 40 Meter hohen Sockel am Berghang über dem Dnepr. Die Gesamthöhe des Denkmals beträgt somit 102 Meter, das Gewicht liegt bei 500 Tonnen. Das Monument bildet den Mittelpunkt einer Gedenkstätte "Nationalmuseum des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945", mit einer Ausstellung von über 15000 Exponaten, die an den Sieg der Roten Armee über Deutschland im Zweiten Weltkrieg erinnern. 

In der Nähe des Museums brennt das ewige Feuer des Ruhms und um das Museum herum befindet sich eine große Ausstellung mit Kampfgeräten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

 

In der Nähe, nördlich des Höhlenklosters, erinnert eine kleine Gedenkstätte "Ukrainian Genocide Holodomor Memorial Museum" an eine schwere Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1932 und 1933, der mehrere Millionen Menschen zum Opfer fielen. Die Bewertung der historischen Ereignisse ist umstritten. Im Kern der Debatte steht die Frage, ob die Hungersnot durch die Politik Stalins vorsätzlich verursacht wurde, um den Widerstand der Ukrainer zu brechen, oder ob die Ursachen in erster Linie in wetterbedingten Missernten und der Zwangskollektivierung zu finden sind, wie sie es auch in anderen Sowjetrepubliken zu jener Zeit gab. (nach Wikipedia)

 






Blick vom Hotel Salute (Zimmer 607 im 6. Stock) nach Süden auf den Slavy-Platz, hinter dem Park das Höhlenkloster, links der Dnepr
Blick vom Hotel Salute (Zimmer 607 im 6. Stock) nach Süden auf den Slavy-Platz, hinter dem Park das Höhlenkloster, links der Dnepr
Der Bogen der Völkerfreundschaft (zwischen Russen und Ukrainer) im Chreschtschatyj-Park stellt einen Regenbogen aus Titan mit einem Durchmesser von 60 Metern dar. Errichtet 1978 bis 1982 in Vorbereitung auf die 1500-Jahr-Feier von Kiew
Der Bogen der Völkerfreundschaft (zwischen Russen und Ukrainer) im Chreschtschatyj-Park stellt einen Regenbogen aus Titan mit einem Durchmesser von 60 Metern dar. Errichtet 1978 bis 1982 in Vorbereitung auf die 1500-Jahr-Feier von Kiew
Blick von Aussichtspunkt im Chreschtschatyj-Park auf den Fluss Dnepr (ukrainisch: Dnipro)
Blick von Aussichtspunkt im Chreschtschatyj-Park auf den Fluss Dnepr (ukrainisch: Dnipro)
Der Stadtteil Podil (links) am westlichen Ufer des Dnepr
Der Stadtteil Podil (links) am westlichen Ufer des Dnepr

Die Nationale Philharmonie der Ukraine liegt im Chreschtschatyj-Park beim Europäischen Platz im Zentrum Kiews. Das historische Hauptgebäude besitzt den Status eines Architekturdenkmals und wurde 1882 nach Plänen des Architekten Wladimir N. Nikolajew für die Kiewer Kaufmannsvereinigung erbaut.

 

Konzert mit Werken von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906 - 1975) in der Nationalen Philharmonie in Kiew

Aufführung am 21. 4. 2015:

Cellokonzert Nr. 2 g-Moll op. 126 (1966)

10. Sinfonie e-Moll op. 93 für Orchester (1953)

Staatliches Sinfonieorchester der Ukraine

Oleksandr Pirijew, Violoncello

Fyodor Glushchenko, Dirigent

 

Die nach dem ukrainischen Komponisten Mykola Lyssenko benannte Säulenhalle im Hauptgebäude gilt nach dem Opernhaus als wichtigster Veranstaltungsort Kiews.
Die nach dem ukrainischen Komponisten Mykola Lyssenko benannte Säulenhalle im Hauptgebäude gilt nach dem Opernhaus als wichtigster Veranstaltungsort Kiews.
Das für seine gute Akustik bekannte Gebäude bekam 1994 den Status der Nationalen Philharmonie der Ukraine verliehen.
Das für seine gute Akustik bekannte Gebäude bekam 1994 den Status der Nationalen Philharmonie der Ukraine verliehen.
Säulenhalle der Philharmonie
Säulenhalle der Philharmonie
Programm mit Werken von Dmitri Schostakowitsch
Programm mit Werken von Dmitri Schostakowitsch

Applaus nach dem Konzert für eine hervorragende musikalische Leistung
Applaus nach dem Konzert für eine hervorragende musikalische Leistung
Sonnenaufgang über dem Kiewer Höhlenkloster (Blick vom Hotel Salute)
Sonnenaufgang über dem Kiewer Höhlenkloster (Blick vom Hotel Salute)

Das Kiewer Höhlenkloster liegt am hügelig aufragenden Westufer des Dnepr südlich des heutigen Stadtzentrums von Kiew. Der große von Mauern umgebene Klosterkomplex teilt sich in zwei Bereiche: die obere und die untere Lawra.
Der große von Mauern umgebene Klosterkomplex teilt sich in zwei Bereiche: die obere und die untere Lawra. Beide Teile umfassen eine Vielzahl von kulturell bedeutenden Kirchen, Klöstern und Museen sowie Mönchshöhlen im unteren Lawra, die den historischen Kern der Anlage bilden.

Die heutigen Kirchen- und Klosterbauten sind durch den ukrainischen Barock ab dem 18. Jahrhundert geprägt. Wichtige Bauten seit dieser Zeit sind die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale, die Dreifaltigkeitstorkirche, die Allerheiligenkirche, die Kreuzerhöhungskirche und die Gottesmutter-Geburtskirche. Der Bau des großen Glockenturms erfolgte ab 1731. Als letzter großer Kirchenbau entstand 1893-95 das Refektorium.

Das Kloster erhielt seinen Namen von ausgedehnten künstlich geschaffenen Höhlen, die seit der Gründungszeit als Einsiedeleien der Mönche dienten. Hier in größter Abgeschiedenheit von der Welt versuchten (und versuchen wieder) Mönche sich durch Gebet Gott zu nähern. Die langen Höhlengänge umfassen in gewissen Abständen kleinste Mönchszellen und unterirdische Kirchen. Die Höhlen wurden aber auch als Bestattungsort verstorbener Mönche genutzt. Entlang aller Gänge stehen in Nischen die Särge vieler Mönche, deren Körper sich in den Särgen im Laufe der Jahrhunderte mumifizierten. (zitiert nach Wikipedia)

 

 

Karte des Kiewer Höhlenklosters
Karte des Kiewer Höhlenklosters
Blick vom Haupteingang zur Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (11. - 18. Jh., im 2. Weltkrieg zerstört, im Jahre 2000 wieder rekontruiert)
Blick vom Haupteingang zur Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (11. - 18. Jh., im 2. Weltkrieg zerstört, im Jahre 2000 wieder rekontruiert)
Dreifaltigkeitstorkirche, 12. - 18. Jh., Haupteingang
Dreifaltigkeitstorkirche, 12. - 18. Jh., Haupteingang
Großer Glockenturm, 1731 - 1745
Großer Glockenturm, 1731 - 1745

Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, Blick in die Kuppel
Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, Blick in die Kuppel
Große Ikonostase in der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale
Große Ikonostase in der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale

Blick vom Glockenturm auf die Kuppeln der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale
Blick vom Glockenturm auf die Kuppeln der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale
Blick vom Glockenturm auf die Refektoriumskirche mit ihrer großen Kuppel und auf die Geburtskirche der Jungfrau (im Hintergrund rechts)
Blick vom Glockenturm auf die Refektoriumskirche mit ihrer großen Kuppel und auf die Geburtskirche der Jungfrau (im Hintergrund rechts)
Blick vom Glockenturm nach N auf die Klostergebäude und die Allerheiligenkirche (rechts). Im Hintergrund das Hotel Salute
Blick vom Glockenturm nach N auf die Klostergebäude und die Allerheiligenkirche (rechts). Im Hintergrund das Hotel Salute
Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale und Glockenturm (links)
Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale und Glockenturm (links)
Ikonostase in der Refektoriumskirche
Ikonostase in der Refektoriumskirche
Halle in der Refektoriumskirche
Halle in der Refektoriumskirche

Blick in die Kuppel der Refektoriumskirche
Blick in die Kuppel der Refektoriumskirche

Kirche und Glockenturm der Gottesmutter-Geburtskirche (Ferne Höhlen)
Kirche und Glockenturm der Gottesmutter-Geburtskirche (Ferne Höhlen)
Blick von der unteren Lawra auf die obere Lawra
Blick von der unteren Lawra auf die obere Lawra

Allerheiligenkirche 1696 - 1698, Fresken in den Kuppeln
Allerheiligenkirche 1696 - 1698, Fresken in den Kuppeln

Verkauf von Kuppeln aus Messing auf dem Gelände des Höhlenklosters
Verkauf von Kuppeln aus Messing auf dem Gelände des Höhlenklosters
Ukrainian Genocide Holodomor Memorial Museum
Ukrainian Genocide Holodomor Memorial Museum
Treppenzugang zum unterirdischen Museum
Treppenzugang zum unterirdischen Museum

Unterirdisches Museum mit Ausstellung zum Holodomor
Unterirdisches Museum mit Ausstellung zum Holodomor

Blick nach Osten auf den Dnepr mit der Metro-Brücke. Die Metro existiert in Kiew seit 1960. (siehe Wikipedia: Metro Kiew)
Blick nach Osten auf den Dnepr mit der Metro-Brücke. Die Metro existiert in Kiew seit 1960. (siehe Wikipedia: Metro Kiew)
Die Metro der Linie 1 überquert  ...
Die Metro der Linie 1 überquert ...
auf der Dnepr-Brücke den Fluss.
auf der Dnepr-Brücke den Fluss.
Metro-Station Dnipro
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Fortsetzung Ukraine 2