Sankt Petersburg. Petrodworjez (Peterhof), Große Kaskade
Sankt Petersburg. Petrodworjez (Peterhof), Große Kaskade

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Von Sankt Petersburg durch die Baltischen Länder

nach Kaliningrad/Königsberg und Gdańsk/Danzig

- Tallinn, Riga, Vilnius, Kurische Nehrung -

 

vom 03. bis 17. 08. 2014

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Flug- und Busreise mit Rotel-Tours

Zum Vergrößern und Anpassen der Fotos an die Seite

bitte auf die Fotos klicken!

 

Reiseleiterin: Silke Schröter

Busfahrer und Küchenchef: Alfred Pötzl

21 Rotel-Gäste, davon 14 Frauen und 7 Männer

2 Ehepaare und 17 Einzelreisende im Alter zwischen 32 und 78

24-Sitzer Bus kombiniert, dreiachsig, mit angebauten Schlafkabinen

Routenlänge von St. Petersburg bis München: 3 450 km

17 von insgesamt 21 Reiseteilnehmern an einer Getreidemühle in Estland. (Foto: S. Schröter)
17 von insgesamt 21 Reiseteilnehmern an einer Getreidemühle in Estland. (Foto: S. Schröter)

 

Reisewetter

 

Unser Reisewetter während unseres Aufenthaltes in Russland und in den Baltischen Ländern war optimal. Ein ausgedehntes kontinentales Hochdruckgebiet bescherte uns vom 04. bis 13. August durchgehend strahlende Sonnentage mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius bei niedriger Luftfeuchtigkeit. Nur in der Nacht vom 08. bis 09. August gingen in Riga schwere Regengüsse nieder, wodurch auch der Morgen in der Stadt noch sehr bewölkt war. Aber schon am Mittag heiterte sich das Wetter auf. Erst ab dem 14. August (Kaliningrad und Danzig) konnten wir bei kühleren Temperaturen, wechselnder Bewölkung und einzelnen Regenschauern das Ende des Sommers erleben.

 

 

Meine Beurteilung der Reise

 

Was für ein Glücksfall! Die Reise von St. Petersburg durch die Baltischen Länder nach Danzig war ein außergewöhnliches Erlebnis. Nicht nur die attraktiven kulturellen Höhepunkte dieser Reise trugen dazu bei, sondern vor allem auch der harmonische Geist, der in unserer Reisegruppe herrschte. Dabei spielte es keine Rolle, wie alt die einzelnen Reiseteilnehmer waren, alle bemühten sich mit Erfolg, dass der Ablauf so zufriedenstellend verlief, und das ist nicht selbstverständlich angesichts der beengten Verhältnisse im Bus oder im Rotel. So wurde die Reise ein nachhaltiges Erlebnis, an das ich mich immer wieder sehr gerne erinnere. Wir können alle glücklich sein, diese Reise unternommen und unseren Beitrag zum gelungenen Ablauf geleistet zu haben.

 

 

Das Rotel

Aufbau des Rotels. Campingplatz Jurmala bei Riga/Lettland
Aufbau des Rotels. Campingplatz Jurmala bei Riga/Lettland
Das Rotel ist aufgebaut. Camping Motel Retur in St. Petersburg
Das Rotel ist aufgebaut. Camping Motel Retur in St. Petersburg

Das Rotel mit seitlicher Küche auf dem Campingplatz von Nida/Kurische Nehrung in Litauen
Das Rotel mit seitlicher Küche auf dem Campingplatz von Nida/Kurische Nehrung in Litauen
Campingplatz Nida/Kurische Nehrung in Litauen
Campingplatz Nida/Kurische Nehrung in Litauen
Das Rotel auf dem Campingplatz Jurmala bei Riga/Lettland
Das Rotel auf dem Campingplatz Jurmala bei Riga/Lettland

Auf dem Campingspaltz Antanas in Trakai/Litauen ist wieder Kofferausgabe, die Drei-Tage-Tasche wird umgepackt.
Auf dem Campingspaltz Antanas in Trakai/Litauen ist wieder Kofferausgabe, die Drei-Tage-Tasche wird umgepackt.
Fachgespräche über Rotel-Reisen
Fachgespräche über Rotel-Reisen
Lektüre zur Entspannung
Lektüre zur Entspannung
Freddy ist unser Küchenmeister
Freddy ist unser Küchenmeister
Der Eintopf ist fertig
Der Eintopf ist fertig

Die alte Rollenverteilung funktioniert noch ...
Die alte Rollenverteilung funktioniert noch ...
... die Frauen sind für das Gemüseschneiden zuständig.
... die Frauen sind für das Gemüseschneiden zuständig.

Freddy und Silke planen und bereiten das Abendmenü vor.
Freddy und Silke planen und bereiten das Abendmenü vor.
Order vom Küchenchef: Der Chinakohl muss fein geschnitten werden.
Order vom Küchenchef: Der Chinakohl muss fein geschnitten werden.

Die offene Rotel-Küche lädt zum Zuschauen ein.
Die offene Rotel-Küche lädt zum Zuschauen ein.
Eine schöne Geste ...
Eine schöne Geste ...
Ein eigener Essplatz für die Rotel-Gäste auf dem Campingplatz Riga
Ein eigener Essplatz für die Rotel-Gäste auf dem Campingplatz Riga
Ein Lächeln für den Fotografen
Ein Lächeln für den Fotografen
... Silke und Freddy verteilen das Essen.
... Silke und Freddy verteilen das Essen.
Ein gesundes Essen! Mit russischem Bier aus St. Petersburg.
Ein gesundes Essen! Mit russischem Bier aus St. Petersburg.
Silke informiert die Rotel-Gäste über das Programm am nächsten Tag.
Silke informiert die Rotel-Gäste über das Programm am nächsten Tag.

Abendessen auf dem Campingplatz von Trakai/Litauen
Abendessen auf dem Campingplatz von Trakai/Litauen
Vorraum der Schlafkabinen mit Kleiderstange
Vorraum der Schlafkabinen mit Kleiderstange
Einzelkabine. Breite 70 cm, Höhe 70 cm
Einzelkabine. Breite 70 cm, Höhe 70 cm
Meine Kabine: Nr. 7 unten (Foto: L. Ehler)
Meine Kabine: Nr. 7 unten (Foto: L. Ehler)

Salat und Melonen als Beigabe zum Abendessen
Salat und Melonen als Beigabe zum Abendessen
Der Frühstücksbuffet ist bereit.
Der Frühstücksbuffet ist bereit.

Nida/Kurische Nehrung/Litauen. Frühstücken im Kiefernwald
Nida/Kurische Nehrung/Litauen. Frühstücken im Kiefernwald
Beim Hotel Baltica in Kaliningrad/Königsberg. Abbau des Rotels
Beim Hotel Baltica in Kaliningrad/Königsberg. Abbau des Rotels
Die schweren Seitenklappen werden geschlossen.
Die schweren Seitenklappen werden geschlossen.

Die letzten Handgriffe ...
Die letzten Handgriffe ...
... und freie Sicht ...
... und freie Sicht ...
... dann kann die Fahrt beginnen.
... dann kann die Fahrt beginnen.

 

 

Rotel-Frühstück

 

Verschiedenes Graubrot, Baguette, Fladenbrot (wechselnd)

Butter, Margarine, Marmeladen, Honig, Wurst, Hartkäse, Schmelzkäse, Eier

Tomaten, Gurken, Paprika, Radieschen

Müsli mit Milch

 

Getränke: Heißes Wasser für Kaffee, Tee, Kakao, Malzkaffee, Kondensmilch

 

Rotel-Abendessen (Auswahl)

 

  • Fleischbällchen in pikanter Tomatensauce mit Curry-Reis, Tomaten-Gurken-Salat mit Zwiebeln und Knoblauch
  • Gemüsesuppe mit 2 Würstchen
  • Tortellini mit Gemüsesoße (Zucchini, Paprika, Tomaten-Soße), Chinakohlsalat mit Tomaten und Zwiebeln, Honigmelone
  • Ravioli mit Fleischfüllung an pikanter Ratatouille-Soße
  • Rinder-Rouladen mit Kartoffelpüree, Chinakohl-Salat
  • Pellkartoffeln mit Zaziki, Milchreis mit Blaubeeren
  • Nudeln mit Gulaschsauce und frischem Paprika, Karottensalat
  • Spaghetti mit pikanter Sauce bolognese, Eisberg-Gurken-Salat

 

Getränke zur Auswahl: Bier, Rotwein, Wasser, manchmal Wodka

 

Abendessen am Folkloreabend (Campingplatz Antanas in Trakai/Litauen):

 

Vorspeise: Teigtaschen mit Kraut und Hackfleisch gefüllt

Hauptspeise: Gegrillte Geflügel-Spieße, dazu Kraut-Karotten-Salat, Tomaten und Gurken

Dessert: Vanille-Eis mit Kirschsauce

 

Abendessen am Rotel-Abschiedsabend (Restaurant Campingplatz Nidos Kempingas in Nida/Kurische Nehrung/Litauen)

 

Suppe Solanka

Bɶf Stroganoff, Pommes frites, eingelegte Gurken

Verschiedene Kuchen

Tag 1: So. 03. 08. 2014 – Flug mit Lufthansa von München nach St. Petersburg

Treffen um 09:00 Uhr in der Abflughalle des Terminals 2 des Münchener Flughafens. Verteilung der Reisepässe mit Visum für Russland. Abflug um 11:30 Uhr, Ankunft um 16:15 Ortszeit in St. Petersburg. Begrüßung durch die Reiseleiterin Silke Schröter und den Busfahrer Alfred Pötzl. Fahrt zum Campingplatz beim Motel Retur. Organisation: Verteilung der täglichen Aufgaben: Auf- und Abbau des Rotels (Männer), Küchendienst - Gemüseschneiden, Wasser holen, Tische und Stühle auf- und abbauen (Frauen); Ausgabe von Campinggeschirr und Besteck im roten Rotel-Säckchen; Verkauf von Getränken mit Wertmarken (Bier, Wasser, Rotwein) durch den Busfahrer; Verteilung der Schlafkabinen; Verteilung der sanitären Anlagen in gemieteten Ferienhütten auf dem Campingplatz; Ausgabe von Rubel durch die Reiseleiterin; Bekanntgabe von Verhaltensregeln u.a. Erstes gemeinsames Abendessen; Anweisungen zum effizienten Spülvorgang durch den Küchenchef. Anschließend Freizeit mit Bademöglichkeit.

Motel Retur mit morbidem Charme
Motel Retur mit morbidem Charme
Abendstimmung am Finnischen Meerbusen
Abendstimmung am Finnischen Meerbusen

Tag 2: Mo. 04. 08. 2014 – Ausflug in die Umgebung von St. Petersburg: Kronstadt, Peterhof, Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer in Zarskoje Selo

Mit unserer russischen Reiseleiterin Alla nach Kronstadt mit Besichtigung der neuen byzantinischen Kathedrale. Anschließend über den Flutschutzdamm zum Schloss Peterhof, Sommerresidenz von Zar Peter dem Großen, einem der schönsten Lustschlösser der Welt mit großartiger Parkanlage und den berühmten Wasserspielen. Mittagspause. Danach Fahrt zum Großen Katharinenpalast mit dem wieder neu geschaffenen Bernsteinzimmer in Zarskoje Selo, 30 km südlich von St. Petersburg. Am Spätnachmittag durch das Verkehrschaos von St. Petersburg zurück zum Campingplatz Motel Retur. Abendessen und Freizeit.

Karte des Großraums St. Petersburg  - Beliebige Vergrößerung und Ausschnitt der Karte möglich.

Kronstadt

Zar Peter der Große gründete die Stadt 1703 auf der Insel Kotlin als Marinestützpunkt an der Ostsee. Kronstadt verteidigte den Zugang zur damaligen russischen Hauptstadt St. Petersburg von der Ostsee her. Heute ist Kotlin keine Insel mehr, da ein Flutschutzdamm samt Autobahn die Newa-Bucht abriegelt.

 

Der wiederaufgebaute Marine-Dom mit seinen vergoldeten Kuppeln besitzt eine prächtige Inneneinrichtung: Marmor, Vergoldung, Glasmalerei, Mosaik und luftige Wandmalerei. Der Grundstein wurde im Jahr 1903 anlässlich des 200. Gründungstags der russischen Kriegsflotte gelegt. Eingeweiht wurde der Dom zu Ehren von Nikolaus von Myra, der als Patron der Seeleute gilt. Das damalige Bauwerk ähnelte der Hagia Sophia in Istanbul. In der Sowjetzeit wurde ein Kino, dann ein Konzertsaal und schließlich ein Marine-Club im Dom eingerichtet. Das Bauwerk verkam und drohte in den 1990er Jahren einzustürzen. Im Jahr 2009 begann der Wiederaufbau und endete mit den Abschlussarbeiten 2013.

http://german.ruvr.ru/2012_04_19/72290675/

 


Peterhof, das "russische Versailles"

Peterhof ist eine russische Palastanlage am Finnischen Meerbusen, 30 Kilometer westlich von St. Petersburg. Das ursprünglich von Peter dem Großen errichtete und von seinen Nachfolgern ausgebaute Gelände gilt als „russisches Versailles“. Nach dem Sieg über die Schweden bei der Schlacht von Poltawa 1709 beschloss der Zar, sich eine zeitgemäße Residenz errichten zu lassen, die ein Wahrzeichen der neuen Großmacht Russlands werden sollte. 1714 begannen die Planungen für das neue Schloss, an denen Peter, der sich auf einer langen Rundreise durch Europa bereits mit verschiedenen Handwerkskünsten beschäftigt hatte, aktiv mitarbeitete. 1723 konnte Peterhof eingeweiht werden. Peter I. nutzte den im barocken Stil dekorierten Palast als seine Sommerresidenz, während er die restlichen Jahreszeiten weitgehend im Winterpalast (Eremitage) in St. Petersburg verbrachte.

 

Blick vom Palast auf den Unteren Garten, der von der Goldenen Kaskade und dem Kanal zur Ostsee dominiert wird.
Blick vom Palast auf den Unteren Garten, der von der Goldenen Kaskade und dem Kanal zur Ostsee dominiert wird.
Der Samsonbrunnen von 1734 vor dem Großen Palast versinnbildlicht den Sieg bei Poltawa. Peter I. wird als biblischer Held dargestellt, der dem Löwen (Schweden) das Maul aufreißt und ihn besiegt.
Der Samsonbrunnen von 1734 vor dem Großen Palast versinnbildlicht den Sieg bei Poltawa. Peter I. wird als biblischer Held dargestellt, der dem Löwen (Schweden) das Maul aufreißt und ihn besiegt.
Blick vom Kanal auf die Große Kaskade und den Palast
Blick vom Kanal auf die Große Kaskade und den Palast
Zahlreiche vergoldete Statuen ...
Zahlreiche vergoldete Statuen ...
entsprechen einem typisch...
entsprechen einem typisch...
 französischen Barockpark.
französischen Barockpark.

Im Unteren Garten: eine der originellen Wasserspiele von über 150 Fontänen
Im Unteren Garten: eine der originellen Wasserspiele von über 150 Fontänen

Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer (Zarskoje Selo, Puschkin)

Der Katharinenpalast, 30 km südlich von St. Petersburg, der als Sommerresidenz für Katharina I., Ehefrau von Peter dem Großen, errichtet wurde, ist wegen des Bernsteinzimmers eine Attraktion. Die Wände des Raumes sind mit 500 000 Bernsteinplättchen in unterschiedlichen Gelbbraun-Tönen belegt. Das Bernsteinzimmer spiegelte schon immer die besondere deutsch-russische Beziehung wider. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem russischen Zaren Peter I. ein Bernsteinkabinett. 40 Jahre später wurden die Wandpaneele ergänzt und ein großer Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads (St. Petersburg) verschleppte die deutsche Wehrmacht das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts, das vermutlich dort verbrannt ist. 1979 beschloss die Sowjetregierung das Bernsteinzimmer mit deutscher finanzieller Unterstützung zu rekonstruieren. 2003 wurde es wieder eröffnet.

 

Der Katharinenpalast war einst Zarenresidenz und wurde nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg möglichst originalgetreu wieder aufgebaut.
Der Katharinenpalast war einst Zarenresidenz und wurde nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg möglichst originalgetreu wieder aufgebaut.
Zarskoje Selo war Kaiserin Katharina II. ...
Zarskoje Selo war Kaiserin Katharina II. ...
 ...von all ihren Residenzen die Liebste.
...von all ihren Residenzen die Liebste.

Das berühmte Bernsteinzimmer
Das berühmte Bernsteinzimmer
Die goldene Zimmerflucht des Architekten Rastrelli zeigt den Prunk der reichlich vergoldeten Räume, die folgenden klassizistischen Räume strahlen dagegen die Atmosphäre der Ruhe aus.
Die goldene Zimmerflucht des Architekten Rastrelli zeigt den Prunk der reichlich vergoldeten Räume, die folgenden klassizistischen Räume strahlen dagegen die Atmosphäre der Ruhe aus.

Tag 3: Di. 05. 08. 2014 – Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum von St. Petersburg

Große Stadtrundfahrt mit unserer russischen Reiseleiterin Alla: Zunächst zum Kreuzer Aurora auf der Petrograder Seite der Newa. Mit einem Blindschuss des in der Newa liegenden Panzerkreuzers wurde am 25. Oktober 1917 das Signal zum Sturm auf den Winterpalast des Zaren gegeben, womit die Oktoberrevolution begann. Anschließend Fahrt zum Stadtzentrum: Auferstehungskirche, Newski-Prospekt, Theaterplatz, Platz der Künste, Smolny-Kloster u.a. Schwerpunkt der Besichtigung ist der Winterpalast mit der weltberühmten Eremitage, einem der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. In 120 Sälen sind Werke der Malerei und Bildhauerkunst ausgestellt, darunter Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Tizian und vieler anderer. Die Rembrandt-Sammlung gehört zu den reichhaltigsten der Welt. Mittagspause und Zeit zu eigenen Erkundigungen. Um 17 Uhr Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt und auf der Newa. Durch das Verkehrschaos von St. Petersburg zurück zum Campingplatz Motel Retur.

Das Museum Eremitage mit seiner reichhaltigen Sammlung  im Winterpalast ist der Höhepunkt der Kunst in St. Petersburg.
Das Museum Eremitage mit seiner reichhaltigen Sammlung im Winterpalast ist der Höhepunkt der Kunst in St. Petersburg.
Zu Beginn des Tages: Versorgung im vorstädtischen Supermarkt
Zu Beginn des Tages: Versorgung im vorstädtischen Supermarkt
So heiraten reiche Paare in St. Petersburg.
So heiraten reiche Paare in St. Petersburg.

Der Kreuzer Aurora, Symbol der Oktoberrevolution von 1917.
Der Kreuzer Aurora, Symbol der Oktoberrevolution von 1917.
Unsere russische Reiseleiterin Alla im Gespräch mit Busfahrer Alfred (Freddy)
Unsere russische Reiseleiterin Alla im Gespräch mit Busfahrer Alfred (Freddy)

Auferstehungskirche (Blutkirche, Erlöserkirche) am Gribojedow-Kanal, gebaut 1883 bis 1912 nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale
Auferstehungskirche (Blutkirche, Erlöserkirche) am Gribojedow-Kanal, gebaut 1883 bis 1912 nach dem Vorbild der Moskauer Basilius-Kathedrale
Türme der Auferstehungskirche (Jugendstil)
Türme der Auferstehungskirche (Jugendstil)
Smolny-Kloster, ein wundervolles Beispiel barocker Architektur
Smolny-Kloster, ein wundervolles Beispiel barocker Architektur

Russisches Museum im Michaelspalast am Platz der Künste
Russisches Museum im Michaelspalast am Platz der Künste
Belmond Gran Hotel Europe
Belmond Gran Hotel Europe

Barocker Winterpalast der russischen Zaren, Hauptwerk von Bartolomeo Francesco Rastrelli  (errichtet 1754 bis 1762). Im Zentrum des Platzes steht die Alexandersäule (1830–1834) aus rotem Granit. Sie ist mit 47,5 Meter die höchste ihrer Art auf der Welt.
Barocker Winterpalast der russischen Zaren, Hauptwerk von Bartolomeo Francesco Rastrelli (errichtet 1754 bis 1762). Im Zentrum des Platzes steht die Alexandersäule (1830–1834) aus rotem Granit. Sie ist mit 47,5 Meter die höchste ihrer Art auf der Welt.
Auf der Jordantreppe im Winterpalast
Auf der Jordantreppe im Winterpalast
Kleiner Thronsaal zum Andenken an Peter I.
Kleiner Thronsaal zum Andenken an Peter I.
Raffael-Loggia in der Neuen Eremitage
Raffael-Loggia in der Neuen Eremitage

Der Pavillonsaal im Stil eines orientalischen Märchens ist einer der schönsten Säle des ganzen Gebäudekomplexes. Hier befindet sich mit der Pfauenuhr eines der berühmtesten Ausstellungsobjekte der Eremitage.
Der Pavillonsaal im Stil eines orientalischen Märchens ist einer der schönsten Säle des ganzen Gebäudekomplexes. Hier befindet sich mit der Pfauenuhr eines der berühmtesten Ausstellungsobjekte der Eremitage.
Andrang vor Leonardo da Vincis Gemälde Madonna mit der Blume
Andrang vor Leonardo da Vincis Gemälde Madonna mit der Blume
Giulio Romano - Die Liebenden. Öl auf Tafeln, 163 x 337 cm, 1525
Giulio Romano - Die Liebenden. Öl auf Tafeln, 163 x 337 cm, 1525

Leonardo da Vinci - Madonna mit der Blume, Öl auf Leinwand, 1478
Leonardo da Vinci - Madonna mit der Blume, Öl auf Leinwand, 1478
Leonardo da Vinci - Madonna Litta, Öl, 42 x 33 cm, 1490-1491, (Ausschnitt)
Leonardo da Vinci - Madonna Litta, Öl, 42 x 33 cm, 1490-1491, (Ausschnitt)
Francisco des Goya - Porträt der Schauspielerin Antonia Zarate, 52 x 64 cm, 1810. (Ausschnitt)
Francisco des Goya - Porträt der Schauspielerin Antonia Zarate, 52 x 64 cm, 1810. (Ausschnitt)

Rembrandt van Rijn (1606 - 1669), bedeutender niederländischer Künstler des Barock. Danae, Öl auf Leinwand, 185 x 203 cm, (Ausschnitt). Das Werk wurde 1985 von einem Verrückten mit Schwefelsäure und zwei Messerschnitten zerstört, bis 1997 restauriert.
Rembrandt van Rijn (1606 - 1669), bedeutender niederländischer Künstler des Barock. Danae, Öl auf Leinwand, 185 x 203 cm, (Ausschnitt). Das Werk wurde 1985 von einem Verrückten mit Schwefelsäure und zwei Messerschnitten zerstört, bis 1997 restauriert.
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes (nach dem Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium), Öl auf Leinwand, 260 × 203 cm, um 1669, (Ausschnitt)
Die Rückkehr des verlorenen Sohnes (nach dem Gleichnis aus dem Lukas-Evangelium), Öl auf Leinwand, 260 × 203 cm, um 1669, (Ausschnitt)
Der alte Jude, Öl auf Leinwand, 1654, (Ausschnitt). Rembrandt malte Juden nicht als Karikaturen, sondern als Menschen.
Der alte Jude, Öl auf Leinwand, 1654, (Ausschnitt). Rembrandt malte Juden nicht als Karikaturen, sondern als Menschen.
Saskia als Flora, Öl auf Leinwand, 125 cm x 101 cm, 1634 (Ausschnitt). Saskia Uylenburgh war die Ehefrau von Rembrandt van Rijn.
Saskia als Flora, Öl auf Leinwand, 125 cm x 101 cm, 1634 (Ausschnitt). Saskia Uylenburgh war die Ehefrau von Rembrandt van Rijn.

Gebäude des Generalstabs (1819–1821) mit doppeltem Triumphbogen und römischer Quadriga.
Gebäude des Generalstabs (1819–1821) mit doppeltem Triumphbogen und römischer Quadriga.
Die Isaakskathedrale von 1858 ist die größte Kirche Sankt Petersburgs.
Die Isaakskathedrale von 1858 ist die größte Kirche Sankt Petersburgs.
Anitschkow-Brücke über die Fontanka mit den vier Rossebändigern
Anitschkow-Brücke über die Fontanka mit den vier Rossebändigern

St. Petersburg mit den 42 Inseln wird "Venedig des Nordens" genannt.
St. Petersburg mit den 42 Inseln wird "Venedig des Nordens" genannt.
Von verschiedenen Orten der Stadt starten die Ausflugsboote.
Von verschiedenen Orten der Stadt starten die Ausflugsboote.

Unsere Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt
Unsere Bootsfahrt durch die Kanäle der Stadt
Peter-Paul-Festung mit der Kathedrale auf der Haseninsel
Peter-Paul-Festung mit der Kathedrale auf der Haseninsel

Die Troizki-Brücke von 1903 überquert die Newa. Länge 582 m
Die Troizki-Brücke von 1903 überquert die Newa. Länge 582 m
Wassertaxi vor der Troizki-Brücke
Wassertaxi vor der Troizki-Brücke

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Routenkarte von St. Petersburg nach Gdansk (Danzig), über Narva, Tallinn, Pärnu, Riga, Vilnius, Klaipédia (Memel), Nida (Kurische Nehrung) Kaliningrad (Königsberg) - Beliebige Vergrößerung und Ausschnitt der Karte möglich.

Tag 4: Mi. 06. 08. 2014 – Von St. Petersburg nach Tallinn

Am Morgen passieren wir die Grenze von Russland nach Estland. Lange und aufwendige Grenzformaliten für Reiseleiterin, Busfahrer und die Reisegruppe. Die Stimmung ist ziemlich gedrückt, auffälliges Lachen und Reden sollte besser unterbleiben. Alle Pässe und Visa werden einzeln fotografiert und mit dem Besitzer abgeglichen. Das Rotel muss aufgeklappt werden und die Schlafkabinen werden nach geschmuggelten Waren und Menschen durchsucht. Ein Schäferhund wird als Drogenfahnder eingesetzt. Er hinterlässt in meiner unteren Kabine auf dem weißen Bettlaken drei dunkle Pfotenabdrücke. Nach mehrmaligen Kontrollen an Schranken sind wir dann endlich im EU-Land Estland, in der Grenzstadt Narva, deren Bevölkerung aus der sowjetischen Zeit noch überwiegend russisch ist (über 90 %). Kurzer Stopp mit Besuch der Hermannsfeste, die von den Dänen ab dem 13. Jahrhundert errichtet wurde. Nach dem Verkauf an die Ordensritter diente sie bis zum 16. Jahrhundert als Ordensburg. Mittagspause in Narva. Durch weite Wälder führt die Reise an den Finnischen Meerbusen nach Tallinn, der Hauptstadt von Estland (400 000 Einwohner). Die alte Hansestadt besitzt viele Sehenswürdigkeiten. Ihr mittelalterlicher Stadtkern zählt zum UNESCO-Welterbe. Am Abend besucht eine kleine Gruppe die Stadt und genießt das "südländische Flair" eines warmen Sommerabends in der lebendigen Altstadt.

Am Ufer des Grenzflusses Narva liegen die beiden Festungen, die Hermannsfeste in Estland (links) und die russische Festung Iwangorod.
Am Ufer des Grenzflusses Narva liegen die beiden Festungen, die Hermannsfeste in Estland (links) und die russische Festung Iwangorod.
Sozialistischer Wohnungsbau in Narva aus der sowjetischen Zeit
Sozialistischer Wohnungsbau in Narva aus der sowjetischen Zeit

Wir sind in Estland, einem freien westlichen Land, an der östlichen Grenze der EU.
Wir sind in Estland, einem freien westlichen Land, an der östlichen Grenze der EU.
Freddy fotografiert Frank ... (Foto: U. Leonhardt)
Freddy fotografiert Frank ... (Foto: U. Leonhardt)
Frank fotografiert aus der Froschperspektive ... dieses schräge Motiv "Rotel-Gruppe mit Windmühle". (Foto: U. Leonhardt)
Frank fotografiert aus der Froschperspektive ... dieses schräge Motiv "Rotel-Gruppe mit Windmühle". (Foto: U. Leonhardt)

Tallinn - die Hauptstadt von Estland

Panorama von Tallinn. Blick von der Dachterrasse des Radisson Blu Hotels auf Oberstadt (links) und Unterstadt
Panorama von Tallinn. Blick von der Dachterrasse des Radisson Blu Hotels auf Oberstadt (links) und Unterstadt
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Karte von Tallinn: Tallinn City Camping, Sängerwiese, Hotel Radisson Blu, Rathausplatz in der Unteren Stadt, Dom in der Oberen Stadt (von Osten nach Westen) - Beliebige Vergrößerung und Ausschnitte der Karte am Streckenschieber möglich.

Barockschloss Katharinental (Kadriorg) von Peter I. , Sommerresidenz für seine Frau. Bauzeit: 1718 - 1738
Barockschloss Katharinental (Kadriorg) von Peter I. , Sommerresidenz für seine Frau. Bauzeit: 1718 - 1738
Kunstmuseum (KUMU) von 2006. Architekt: Pekka Vapaavuori
Kunstmuseum (KUMU) von 2006. Architekt: Pekka Vapaavuori
Sängerbühne von 1960, Schauplatz für die Sängerfeste alle 5 Jahre
Sängerbühne von 1960, Schauplatz für die Sängerfeste alle 5 Jahre

Tallinn. Blick vom Domberg auf Stadtmauer und Olaikirche
Tallinn. Blick vom Domberg auf Stadtmauer und Olaikirche
Stadtmauer und Kanonenturm "Kiek in de Kök" (1370 - 1373) am Südostende der Oberstadt
Stadtmauer und Kanonenturm "Kiek in de Kök" (1370 - 1373) am Südostende der Oberstadt
Domkirche St. Marien, Anfang des 13. Jh.
Domkirche St. Marien, Anfang des 13. Jh.
Alexander-Nevski-Kathedrale, 19. Jh.
Alexander-Nevski-Kathedrale, 19. Jh.
Verwinkelte Straßen der Unterstadt
Verwinkelte Straßen der Unterstadt

 Mittelalterliche Katharinengasse
Mittelalterliche Katharinengasse
Heiliggeistkirche 14. Jh., Turm 15. Jh.
Heiliggeistkirche 14. Jh., Turm 15. Jh.
Gotisches Rathaus des 14. Jh. am Marktplatz
Gotisches Rathaus des 14. Jh. am Marktplatz

Rathausplatz (Raekoja Plats), das Zentrum von Tallinn
Rathausplatz (Raekoja Plats), das Zentrum von Tallinn
Die Rotel-Gruppe mit der estnischen Reiseleiterin am Rathausplatz
Die Rotel-Gruppe mit der estnischen Reiseleiterin am Rathausplatz

Drei repräsentative Stadthäuser ...
Drei repräsentative Stadthäuser ...
... in der Unterstadt
... in der Unterstadt

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Teil 2 der Reise folgt auf der folgenden Seite

 

Baltikum