Insel Graciosa. Blick vom Mirador del Rio
Insel Graciosa. Blick vom Mirador del Rio
 An der Playa de las Conchas auf der Insel La Graciosa. Großvater und Enkeltochter entdecken gemeinsam die Schönheiten der Inseln (und die kulinarischen Köstlichkeiten am abendlichen Buffet des Hotels).
An der Playa de las Conchas auf der Insel La Graciosa. Großvater und Enkeltochter entdecken gemeinsam die Schönheiten der Inseln (und die kulinarischen Köstlichkeiten am abendlichen Buffet des Hotels).

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Reise nach Lanzarote vom 15. 04. bis 22. 04. 2014

 

Auf den Spuren von César Manrique und Timm Thaler

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Reisebegleiterin ist meine Enkeltochter Ricarda Schäfer

 

 

 

Meine Reise zusammen mit Ricarda nach Lanzarote ist ein Vermächtnis meiner verstorbenen Frau Almut, die ihrer Enkeltochter von „unserer“ außergewöhnlichen Vulkan- und Lieblingsinsel der Kanaren vorgeschwärmt und erzählt hat.

Unsere Reise verlief problemlos und war sehr gelungen, zeigte sie uns doch alle landschaftlichen und architektonisch-künstlerischen Attraktionen dieser einmaligen Insel.

Zur Vorbereitung hatten wir uns gemeinsam die 13teilige Fernseh-Kultserie „Timm Thaler“ aus dem Jahre 1979 angesehen und konnten somit alle Drehorte des Films auf Lanzarote persönlich ansehen und wiedererkennen. Damit wurde die Begegnung mit Lanzarote auf den Spuren von Timm Thaler und die Verbindung zu César Manriques künstlerischen Werken zu einem besonders einprägsamen Erlebnis.

Ein glücklicher Zufall war es, dass genau zur selben Zeit auch meine Schwägerin Brigitte Holenz, die Schwester von Almut, und ihr Mann Klaus auf Lanzarote weilten, mit denen wir zusammen auf einem Tagesausflug die Nachbarinsel La Graciosa erkundeten und an einem weiteren Tag deren Urlaubsort Playa Blanca sowie den Nationalpark Timanfaya aufsuchten. Die innige Beziehung Ricardas zu ihrer Großtante zeigte sich dabei in übermütigen gemeinsamen Aktionen.

 

Übersichtskarte von Lanzarote

 

 

Hotel Grand Teguise Playa an der Costa Teguise

 

Einfahrtstor zur Costa Teguise (Entwurf: César Marique)
Einfahrtstor zur Costa Teguise (Entwurf: César Marique)
Der riesige Hotelbau von 1987 ist typisch für die damalige Zeit. Abkehr von Manriques Vorstellung einer inseltypischen Bauweise
Der riesige Hotelbau von 1987 ist typisch für die damalige Zeit. Abkehr von Manriques Vorstellung einer inseltypischen Bauweise
Fensterfront der Eingangshalle
Fensterfront der Eingangshalle
Sitzgruppe und Modeladen
Sitzgruppe und Modeladen
Restaurant im Untergeschoss
Restaurant im Untergeschoss

Blick vom 2. Geschoss in die riesige Eingangshalle; Barbereich mit Sitzgruppe auf einer Drehbühne, Galerien mit Zugängen zu den Hotelzimmern
Blick vom 2. Geschoss in die riesige Eingangshalle; Barbereich mit Sitzgruppe auf einer Drehbühne, Galerien mit Zugängen zu den Hotelzimmern
Blick von unserem Hotelzimmer 245 auf Poollandschaft, abgeschlossene Badebucht und Meer zu verschiedenen Tageszeiten
Blick von unserem Hotelzimmer 245 auf Poollandschaft, abgeschlossene Badebucht und Meer zu verschiedenen Tageszeiten


Jeden Abend verwandelt sich die Eingangshalle in eine stimmungsvolle Szenerie mit wechselnden Animationsprogrammen.
Jeden Abend verwandelt sich die Eingangshalle in eine stimmungsvolle Szenerie mit wechselnden Animationsprogrammen.

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Timm Thaler ist eine 13-teilige Fernsehserie, die 1979 als erste Weihnachtsserie im ZDF unter der Regie von Sigi Rothemund entstand. Sie basiert auf dem Roman Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen von James Krüss, weicht aber inhaltlich von der Vorlage ab. (veröffentlicht als DVD-Set 2000)

Drehbuch: Justus Pfaue und Peter M. Thouet

Musik: Christian Bruhn

Personen und ihre Darsteller:

Timm Thaler: Thomas Ohrner

Baron de Lefouet : Horst Frank

Schwester Agatha: Bruni Löbel

Anatol: Richard Lauffen

Heinrich: Stefan Behrens

Vater Friedemann Thaler: Gerhart Lippert

Mutter Annemarie Thaler: Marlies Engel

Reeder: Malte Jaeger

Abbé: Walter Jokisch

Schiffsoffizier: Arthur Brauss

Hafenmeister Rickert: Edgar Bessen

Seine Tochter Gesi Rickert: Katja Groszer

Bischof: Hans Hessling

Dr. Schäufele: Lutz Moik

Selek Bei: Jorge Rigaud

u.a.

 

Handlung

 

«Der zwölfjährige Timm Thaler besitzt ein unwiderstehliches Lachen und ist bei allen beliebt. Der geheimnisvolle Baron de Lefouet (in der Romanvorlage Lefuet, ein Ananym für „Teufel“), ein griesgrämiger Geschäftsmann, der stets eine schwarze Nelke im Knopfloch trägt, und sein Diener Anatol beobachten Timm und planen, ihm dieses Lachen abzukaufen. Timms Vater ist Fluglehrer und kommt während eines Auftragfluges für den Baron ums Leben. Der Baron hatte bei diesem Absturz seine Finger im Spiel. Dadurch, dass Timm sein Liebstes verloren hat, ist er nun leicht durch den Baron manipulierbar.

 

Da Timms Vater Wettschulden hatte, gerät die Familie nach seinem Tod in finanzielle Schwierigkeiten. Um die Schuldscheine zu erhalten und damit seiner Stiefmutter finanziell unter die Arme greifen zu können, willigt Timm leichtfertig in die Forderungen des Barons ein und verkauft ihm sein Lachen, wobei ihm die gesamte Tragweite der Transaktion nicht bewusst ist und er annimmt, er gebe dem Baron nur einen Anteil seines Lachens ab. Im Gegenzug sichert der Baron Timm zu,

 

 

 

künftig jede Wette zu gewinnen, sei sie noch so absurd und abwegig. Der Pakt hat für beide Seiten Gültigkeit, solange beide Stillschweigen darüber bewahren. Bricht nur ein Partner das Schweigen, so verliert nur er die Rechte aus dem Vertrag.

Der Baron nutzt die neue Gabe, Sympathien von Menschen hervorrufen zu können, ausgiebig und hat geschäftliche Erfolge. Timm dagegen wird immer unglücklicher. Er reißt von zu Hause aus und beschließt, sich sein Lachen zurückzuholen. Auf dem Hafengelände wird er vom Hafenbetriebsmeister Rickert aufgelesen und mit nach Hause genommen. Dort erfährt er, dass bald ein Schiff nach der Vulkaninsel Aravanadi, dem geheimen Zufluchtsort des Barons, ausläuft. Er gelangt als blinder Passagier an Bord des Schiffes. Dort trifft er die Nonne Schwester Agatha und den Koch Heinrich und kommt schließlich nach Aravanadi. Er wettet, der reichste Junge der Welt zu sein und wird so vom Baron als Alleinerbe eingesetzt, allerdings kann der Baron weiterhin über das Vermögen entscheiden, so lange Timm minderjährig ist. Der Baron isoliert Timm von Freunden und Familie und versucht, ihn auf seine Seite zu ziehen. Agatha und Heinrich, die mit Hilfe des Abbé Timms Geheimnis herausgefunden haben, versuchen mehrmals ohne Erfolg, an ihn heranzukommen und reisen schließlich wieder nach Hamburg ab. Der Hirte Selek Bei ist nun sein einziger Berater auf der Insel. Schließlich gelingt Timm durch die Hilfe von Freunden und Familie bei einer Geschäftsreise nach Hamburg die Flucht aus dem Hotel. Er wettet mit Gesi, der Tochter Herrn Rickerts, dass er wieder lachen kann und erhält sein Lachen zurück.» (zitiert nach Wikipedia)

 

Drehorte

 

Zentrale Drehorte für das Hauptquartier des Barons de Lefouet war auf Lanzarote (Aravanadi) der Aussichtspunkt Mirador del Río, für Ausschnitte des Hauptquartiers das Hotel Mélia Las Salinas an der Costa Teguise sowie für die Poolszenen und Teile des Gartens das Höhlensystem Jameos del Agua. Außerdem erkennt man in Yaiza das Restaurant La Era, wo Heinrich als Koch arbeitet, in Arrecife das Hochhaus-Hotel, die Gegend des Charco de San Ginés sowie den Nationalpark Timanfaya. Die Stadtszenen wurden in Hamburg gedreht.

 

Die schwarze Limousine des Barons de Lefouet vom Typ Lincoln Continental Town Car wurde in dieser Form mit einem 6,6 l bzw. 7,5 l V8 Motor zwischen 1977 und 1979 gebaut.

 

 

 

 

 

 

 


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César Manrique, geb. am 24. April 1919 in Arrecife, Lanzarote, gest. am 25. September 1992 in Tahíche, Lanzarote) war ein spanischer Maler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer auf der kanarischen Insel Lanzarote und hat das Bild dieser Vulkaninsel entscheidend geprägt.

 

Biographie

 

Manrique wuchs mit seinen drei Geschwistern in Puerto Naos, dem alten Hafen von Arrecife, in der Nähe der Lagune San Ginés auf. Er verbrachte die Sommerurlaube mit der Familie im Nordwesten Lanzarotes in Caleta de Famara, einem kleinen Fischerdorf. Die dortige Steilküste und die sich schnell ändernden Wetterlagen mit ihrem wechselnden Farbenspiel auf den Felsen beeindruckten ihn schon in seiner Jugend.

 

Manrique studierte Bauingenieurwesen an der Universität von La Laguna auf  Teneriffa, brach das Studium aber nach einigen Semestern ab und wendete sich ganz der Malerei zu. Bereits 1942, im Alter von 23 Jahren, hatte er seine erste Ausstellung als Künstler in Arrecife.

 

Ab 1945 besuchte er die Kunstakademie San Fernando in Madrid, die er 1950 mit dem Meistertitel für Zeichnen und Malen abschloss. Er hatte 18 Jahre lang eine glückliche Beziehung mit seiner Lebensgefährtin Pepi Gómez, die im Jahr 1963 starb.

 

Im Jahr 1964 erhielt Manrique ein Stipendium zum Studium der amerikanischen Kunst; in New York war er exklusiv von der Galerie Catherine Viviano mit drei Einzelausstellungen vertreten. Die Begegnung mit dem abstrakten Expressionismus, vertreten etwa durch die Künstler Jackson Pollock und Mark Rothko, sowie mit der Pop Art (Andy Warhol, Robert Rauschenberg), der Neuen Plastik (César, John Chamberlain) und der Kinetischen Kunst war von großer Bedeutung für die Entwicklung seines Werks.

 

1968 kehrte er endgültig nach Lanzarote zurück und entschloss sich, seine Heimatinsel in einen der schönsten Plätze der Welt zu verwandeln. Für diesen Plan konnte er Pepin Ramírez gewinnen, einen alten Freund der Familie, der inzwischen Präsident der Inselregierung war. Der Plan beinhaltete, nur die traditionelle Bauweise Lanzarotes zuzulassen, auf mehr als zweistöckige Bauwerke zu verzichten und sogar alle Werbeplakate von den Straßen der Insel zu entfernen. Manrique fuhr selbst über die Insel, um die Bevölkerung vom lanzarotenischen Architekturstil zu überzeugen. Im selben Jahr entstand das Monumento del Campesino an der Hauptkreuzung Mozaga/San Bartolomé, das aus weißgetünchten alten Trinkwasserbehältern ausgedienter Fischerboote besteht. Gemeinsam mit dem Künstler und Freund Luis Ibañez kaufte er ein altes Haus in Yaiza und baute es 1970 zum Restaurant La Era um.

 

Auf einem Ausflug in Tahíche entdeckte Manrique 1970 einen Feigenbaum, dessen grüne Spitze aus einem erstarrten schwarzen Lavastrom herausragte. Er entschloss sich, an dieser Stelle sein Wohnhaus zu errichten. Die Besitzer des Landes wollten keine Bezahlung, da sie es für wertlos hielten, baten Manrique sogar, sich so viel Land zu nehmen, wie er brauchte. Der Künstler entdeckte beim Bau des Hauses insgesamt fünf Lavahöhlen, die er ausbaute und zu verschiedenen Wohnräumen umgestaltete. Hier wurde 1982 seine Stiftung Fundación César Manrique gegründet.

 

Um sich ganz seiner Malerei zu widmen, zog Manrique 1888 in ein von ihm wieder aufgebautes Bauernhaus in Haría, das seit 2013 als Museum geöffnet ist.

 

Am 25. September 1992 kam Manrique nur etwa 50 Meter von seiner Stiftung in Tahíche entfernt durch einen Verkehrsunfall ums Leben. An der Kreuzung, an der Manrique ein Stoppschild überfahren hatte, ist heute ein Kreisverkehr mit einem vom Künstler geschaffenen Windspiel. Manrique wurde unter großer Teilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof von Haría in einem schlichten Erdgrab mit Palme und Kaktus beigesetzt.

 

Manrique war dafür verantwortlich, dass der Massentourismus auf Lanzarote in gemäßigten Bahnen verlief. Er setzte sich dafür ein, die landschaftliche und kulturelle Identität seiner Heimatinsel zu bewahren und zu erhalten, weshalb die Inselregierung ihn im September 1995 postum zum „bevorzugten Sohn“ der Insel erklärte. Gleichzeitig verpflichtete sich die Inselregierung, den Weg Manriques zukünftig weiterzugehen.

 

Kunst

 

Manrique verstand Kunst als harmonische Verbindung zwischen Mensch und Natur. Er empfand seine Heimat als wilde und lebendige Naturschönheit, die er zur touristischen Besonderheit umgestalten wollte. Der Künstler entwarf mehrere Touristenattraktionen für Lanzarote und die benachbarten Inseln.

 

 

 

Hauptmerkmal seiner architektonischen Kunst ist die Integration von Felsen, Stein und erstarrten Lavaströmen in einen harmonischen Wohn- und Lebensraum. Er nutzte die unbearbeiteten Naturmaterialien häufig im Kontrast mit runden, weichen, von Hand gestalteten Formen. Oft sind die Farben Schwarz und Grau (Lavagestein) und Weiß (Kalk und Lack) zu finden. Die Atmosphäre dieser Kunsträume wird meistens mit sinnlicher, meditativer Musik untermalt, so dass der Besuch seiner Attraktionen zu einem Wahrnehmungsgenuss werden kann. Außerhalb der Räume verstand es Manrique immer wieder, auch auf Verkehrsinseln mit großen Windspielen zu überraschen.

 

Manrique verstand sich selbst zuerst als Maler. Ihm wird in der spanischen Bewegung der abstrakten Kunst eine Pionierrolle zugeschrieben, und er wird als Vorreiter des Surrealismus begriffen. Die Einfachheit und Klarheit seiner Gemälde sowie seiner architektonischen Werke greifen immer wieder die Symbiose von Mensch und Natur auf und veranschaulichen auf unterschiedlichste Weise die Naturschönheiten. Er beließ die Natur, wie sie war, und versuchte nur, ihre Schönheit künstlerisch einzurahmen, um sie hervorzuheben, damit sich andere Menschen an ihr erfreuen. Das Zitat Manriques Mit absoluter Freiheit zu schöpfen, ohne Ängste und Rezepte, tröstet die Seele und öffnet einen Weg für die Freude, zu leben, verdeutlicht seine Lebensfreude und seine Haltung, kompromisslos das zu leben und umzusetzen, was er dachte. (zusammengestellt nach Wikipedia und anderen Quellen)

 

Werke

 

auf Lanzarote (Auswahl):

Monumento del Campesino (1968, Denkmal am geografischen Mittelpunkt Lanzarotes, zur Ehrung der Bauern Lanzarotes, die entdeckten, dass Lavakörner porös sind, und mit ihnen der Tau zur Bewässerung der Felder aufgesogen werden kann. Das Denkmal besteht aus Wassertanks aufgegebener Fischerboote.)

Casa Museo del Campesino (1978, Bauernhaus in typisch lanzarotenischer Architektur)

Jameos del Agua, Teil einer Lavaröhre, welche vom Volcan de la Corona über die begehbare Cueva de los Verdes bis hin zur Küste unter die Meeresoberfläche reicht. 1966 in eine Kulturstätte und Touristenattraktion umgestaltet. Konzertsaal, 1977 eröffnet, mit Sitzplätzen für 600 Personen in einer Lavahöhle; eine Lagune innerhalb einer Lavagrotte beherbergt eine blinde Albino-Krebs-Art)

Taro de Tahíche (seit 1970 in und über fünf Lavablasen erbautes Wohnhaus Manriques, in dem sich heute die Fundación César Manrique befindet, eine Kunststiftung, die zahlreiche Werke des Künstlers und Werke von Picasso, Miró, Tapiés, Jesús Rafael Soto und Zobel beherbergt)

Mirador del Río (1973 erbaut, Aussichtspunkt auf dem 450 m hohen Famarakliff, mit Blick auf die Nachbarinseln La Graciosa, Montaña Clara, Alegranza, Roque del Oeste, Roque del Este)

El Diablo (Restaurant im Nationalpark Timanfaya, der auch Montañas del Fuego (Feuerberge) genannt wird, mit Grillplatz über einer Vulkankluft)

Museo Internacional de Arte Contemporáneo (Museum der zeitgenössischen Kunst, im Castillo de San José, das Gemälde von Miró, Millares, Mompó, Óscar Dominguez, Gerardo Rueda, Eusebio Sempérez, Augustín Cárdena und Manrique selbst beherbergt)

El Almacén (1974, ehemaliges Mehrzweckkulturzentrum in Arrecife, heute Kulturabteilung der Inselregierung)

Las Salinas, (1977, Entwurf der Garten und Schwimmbadanlage des 5-Sterne-Hotels in Costa Teguise)

Jardín de Cactus (1990 im Dorf Guatiza eröffneter Kakteengarten, für den schon 1977 die Grundlagen gelegt wurden, mit mehr als 1100 verschiedenen Kakteenarten innerhalb eines aufgelassenen Steinbruchs)

El triunfador (1990 in der Nähe der Fundacion César Manrique, Eisenskulptur und Windspiel)

Juguetes del viento (1992, Windspiel in der Mitte eines Kreisverkehrs in Arrieta)

 

Werke

 

außerhalb Lanzarotes (Auswahl):

Lago Martiánez (1971, Meerwasserschwimmbäder, an Teneriffas Nordküste in Puerto de la Cruz

La Vaguada (1983, Einkaufszentrum in Madrid)

Weltallflaggen für das astrophysikalische Zentrum Roque de los Muchachos auf La Palma (1985)

Mirador de la Peña (1989, Aussichtspunkt auf El Hierro)

Mirador del Palmerejeo (1989, Aussichtspunkt auf La Gomera)

Mirador de Morro Velosa (1997, Fuerteventura, Aussichtspunkt nach Skizzen und Entwürfen eines kanarischen Herrenhauses von César Manrique, von der Architektin Blanca Cabrera Morales vollendet)

 


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Jameos del Agua

 

César Manrique schuf diese Eisenskulptur des Höhlenkrebses Munidopsis polimorpha am Besuchereingang.
César Manrique schuf diese Eisenskulptur des Höhlenkrebses Munidopsis polimorpha am Besuchereingang.
Über eine steile Treppe steigt man hinunter zu einem Restaurant mit Bar und Tanzfläche und noch tiefer zu einer blauschimmernden von der Lavadecke überwölbten Lagune.
Über eine steile Treppe steigt man hinunter zu einem Restaurant mit Bar und Tanzfläche und noch tiefer zu einer blauschimmernden von der Lavadecke überwölbten Lagune.
Farne in Hängetöpfen, Palmen, Philodendron und Kakteen, dazu die Zenmusik schaffen ein traumhaftes Ambiente.
Farne in Hängetöpfen, Palmen, Philodendron und Kakteen, dazu die Zenmusik schaffen ein traumhaftes Ambiente.
Abends verwandelt sich die Szenerie in ein stimmungsvolles elegantes Nachtlokal. in den sinnlichsten und originellsten Ort der ganzen Insel.
Abends verwandelt sich die Szenerie in ein stimmungsvolles elegantes Nachtlokal. in den sinnlichsten und originellsten Ort der ganzen Insel.


Das ist die Welt des finsteren Barons de Lefouet und des reichsten, aber unglücklichsten Jungen der Welt, Timm Thaler, der hier isoliert ohne Freunde und Familie lebt.
Das ist die Welt des finsteren Barons de Lefouet und des reichsten, aber unglücklichsten Jungen der Welt, Timm Thaler, der hier isoliert ohne Freunde und Familie lebt.

César Manriques Skulptur aus Holzresten eines gesunkenen Schiffes
César Manriques Skulptur aus Holzresten eines gesunkenen Schiffes
Der Vulkan Monte Corona mit seinem Ausbruch ist verantwortlich für das Höhlensystem der Cueva de los Verdes und der Jameos del Agua. Kunstvoll aufgeschichtete Lavasteine schützen Weinreben und Feigenbäume vor dem austrocknenden Passatwind.
Der Vulkan Monte Corona mit seinem Ausbruch ist verantwortlich für das Höhlensystem der Cueva de los Verdes und der Jameos del Agua. Kunstvoll aufgeschichtete Lavasteine schützen Weinreben und Feigenbäume vor dem austrocknenden Passatwind.

 

 

 

Mirador del Río

 

Hoch über der Meerenge El Río in windiger Höhe zwischen Lanzarote und der Insel Graciosa wurde 1973 nach den Plänen von César Manrique ein Aussichtspunkt gebaut.
Hoch über der Meerenge El Río in windiger Höhe zwischen Lanzarote und der Insel Graciosa wurde 1973 nach den Plänen von César Manrique ein Aussichtspunkt gebaut.
Das dunkelblaue Meer und die in hellen Pastelltönen leuchtende, nur von einigen Schatten weißer dahinfliegender Wolken bedeckte Insel Graciosa erscheinen unwirklich wie eine Vision.
Das dunkelblaue Meer und die in hellen Pastelltönen leuchtende, nur von einigen Schatten weißer dahinfliegender Wolken bedeckte Insel Graciosa erscheinen unwirklich wie eine Vision.
Fischersiedlung Caleta del Sebo auf La Graciosa
Fischersiedlung Caleta del Sebo auf La Graciosa

Hinter den Panoramascheiben hat sich der Baron de Lefouet sein Hauptquartier engerichtet, von dem er seine Geschäfte leitet und seinen Reichtum vermehrt. In dieser eiskalten Welt soll Timm Thaler seine Ausbildung als Alleinerbe des Barons erhalten.
Hinter den Panoramascheiben hat sich der Baron de Lefouet sein Hauptquartier engerichtet, von dem er seine Geschäfte leitet und seinen Reichtum vermehrt. In dieser eiskalten Welt soll Timm Thaler seine Ausbildung als Alleinerbe des Barons erhalten.
Blick durch die Panoramafenster des Hauptraumes
Blick durch die Panoramafenster des Hauptraumes
Der gequälte Blick Ricardas erinnert an Timm Thalers Gemütszustand.
Der gequälte Blick Ricardas erinnert an Timm Thalers Gemütszustand.


Über eine Wendeltreppe steigt der Besucher hinauf zur höchsten Stelle des Mirador del Río.
Über eine Wendeltreppe steigt der Besucher hinauf zur höchsten Stelle des Mirador del Río.
In dieser luftigen Höhe trifft Timm Thaler auf  den Einsiedler Selek Bei, der sein väterlicher Freund und Vertrauter wird.
In dieser luftigen Höhe trifft Timm Thaler auf den Einsiedler Selek Bei, der sein väterlicher Freund und Vertrauter wird.

 

 

 

Tagesausflug zur Insel La Graciosa

 

Playa de las Conchas: ein gelber Sandstrand, ein türkisfarbenes Meer und die unbewohnte Insel Montana Clara, ein wahrlich meditativer Ort
Playa de las Conchas: ein gelber Sandstrand, ein türkisfarbenes Meer und die unbewohnte Insel Montana Clara, ein wahrlich meditativer Ort
Überfahrt von Orzola nach Graciosa
Überfahrt von Orzola nach Graciosa
Pedro Barba ist mit 266 m der höchste Vulkan
Pedro Barba ist mit 266 m der höchste Vulkan
Einfahrt nach Caleta del Sebo
Einfahrt nach Caleta del Sebo

Insulaner vor Manriques Werk
Insulaner vor Manriques Werk
Auf der Promenade von Caleta del Sebo
Auf der Promenade von Caleta del Sebo
Badefreuden in Caleta del Sebo
Badefreuden in Caleta del Sebo




Asphaltierte Straßen gibt es nicht auf Graciosa. Mit dem Leihfahrrad oder dem allradangetriebenen Miettaxi lässt sich die Insel erkunden.
Asphaltierte Straßen gibt es nicht auf Graciosa. Mit dem Leihfahrrad oder dem allradangetriebenen Miettaxi lässt sich die Insel erkunden.
Hinter Caleta del Sebo und der Meerenge steigt die schroffe Famara-Felswand bis 450 Meter  auf, darin versteckt der Mirador del Rio.
Hinter Caleta del Sebo und der Meerenge steigt die schroffe Famara-Felswand bis 450 Meter auf, darin versteckt der Mirador del Rio.
Ferienhäuser in Caleta del Sebo
Ferienhäuser in Caleta del Sebo
Sandpisten in Caleta del Sebo
Sandpisten in Caleta del Sebo
Badefreuden bei Hochwasser
Badefreuden bei Hochwasser

Abschied von La Graciosa. Blick vom Schiff zurück auf Caleta del Sebo. Im Hintergrund der Vulkan Montaña del Mojon mit 188 Metern Höhe.
Abschied von La Graciosa. Blick vom Schiff zurück auf Caleta del Sebo. Im Hintergrund der Vulkan Montaña del Mojon mit 188 Metern Höhe.

 

 

 

 

Arrecife, die Hauptstadt von Lanzarote

 

Das einzige Hochhaus auf Lanzarote, das Gran Hotel aus den 70er Jahren, für César Manrique ein architektonischer Schandfleck. 1991 geschlossen, 1994 ausgebrannt, 2004 wiedereröffnet.
Das einzige Hochhaus auf Lanzarote, das Gran Hotel aus den 70er Jahren, für César Manrique ein architektonischer Schandfleck. 1991 geschlossen, 1994 ausgebrannt, 2004 wiedereröffnet.
In diesem Hotel spielen einige Szenen der Timm Thaler Fernsehserie aus dem Jahre 1979.
In diesem Hotel spielen einige Szenen der Timm Thaler Fernsehserie aus dem Jahre 1979.
Blick vom Café im 17. Stock des Hotels auf Arrecife
Blick vom Café im 17. Stock des Hotels auf Arrecife
Am Charco de San Ginés, wo der ausgerissene Timm Thaler von den Gefolgsleuten des Barons de Lefouet gejagt wird. Studien zur Mimik des Barons; das gefällt dem Opa!
Am Charco de San Ginés, wo der ausgerissene Timm Thaler von den Gefolgsleuten des Barons de Lefouet gejagt wird. Studien zur Mimik des Barons; das gefällt dem Opa!

Ein Glück! Ricarda tanzt ...
Ein Glück! Ricarda tanzt ...
... und hat ihr Lachen ...
... und hat ihr Lachen ...
... nicht verloren.
... nicht verloren.

Über eine Zugbrücke erreicht man das Castillo de San Gabriel aus dem 16. Jahrhundert, heute archäologisches Museum
Über eine Zugbrücke erreicht man das Castillo de San Gabriel aus dem 16. Jahrhundert, heute archäologisches Museum
Castillo de San José von 1779 mit dem Museo Internacional de Arte Contemporáneo, MIAC. Skulptur Discussion von Tony Cragg (tony-cragg.com)
Castillo de San José von 1779 mit dem Museo Internacional de Arte Contemporáneo, MIAC. Skulptur Discussion von Tony Cragg (tony-cragg.com)
Relaxing an der Bar des Restaurants
Relaxing an der Bar des Restaurants
Verbindungstreppe vom Museum hinunter zum Restaurant
Verbindungstreppe vom Museum hinunter zum Restaurant

Restaurant im Untergeschoss des Castillo de San José im Charme der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts
Restaurant im Untergeschoss des Castillo de San José im Charme der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts

Teil 2 der Reise folgt auf der folgenden Seite

 

Lanzarote 2