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 POLEN  und  TSCHECHIEN

 

Über Weimar und Dresden ins Elbsandsteingebirge,

nach Breslau, Auschwitz und Krakau,

zurück über Prag und Bamberg

 

vom 18. 05. bis 05. 06. 2016

 

Teil 2: Auschwitz und Krakau

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Individualreise mit eigenem Auto

Tag 9: Do. 26. 05. 2016 – Autofahrt von Breslau (Wroclaw) nach Auschwitz

(Autofahrt 232 km), Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz II - Birkenau; typisch polnisches Abendessen im Restaurant Chata na Zaborskiej (; Übernachtung in der Villa Green

 

Erste Weiche zu den drei Abstellgleisen des Lagers
Erste Weiche zu den drei Abstellgleisen des Lagers
Hauptwache mit Lagertor, Blick aus dem Lager
Hauptwache mit Lagertor, Blick aus dem Lager

Plan von Auschwitz (Oswiecim) mit den Konzentrationslagern I und II (Birkenau)

 

Tag 10: Fr. 27. 05. 2016 – Autofahrt von Auschwitz nach Krakau (Kraków)

(Autofahrt 232 km), "...ich besuchte heute nochmal 3 Stunden das Stammlager Auschwitz I, war danach durch die Eindrücke ziemlich fertig. Um 14 Uhr Ankunft in Krakau, im modernen Hotel Hampton by Hilton. Lasse mein Auto am Hotel 5 Tage stehen und fahre jeden Tag mit der Tram ins Stadtzentrum. Nach dem Erlebnis Auschwitz war ich heute Abend in Krakau im Konzert. In der Philharmonie wurde die moderne Sinfonia da Requiem für Chor und großes Orchester von Krzysztof Meyer aufgeführt. Der Komponist war anwesend. Die dissonante Musik war für mein Erlebnis des Holocaust in Auschwitz wie geschaffen. Nach dem Konzert Abendspaziergang durch Krakau. Die Stadt mit ihrer sehenswerten, nicht im Weltkrieg zerstörten Altstadt war eine nochmalige Steigerung von Breslau..."

 

Gedenkstätte Auschwitz I. Zynischer Spruch über dem Lagertor
Gedenkstätte Auschwitz I. Zynischer Spruch über dem Lagertor
Hauptorte, aus denen Juden und Gefangene anderer Nationalitäten nach Auschwitz deportiert wurden
Hauptorte, aus denen Juden und Gefangene anderer Nationalitäten nach Auschwitz deportiert wurden

Stadtplan von Krakau (Kraków) (mit den besuchten Sehenswürdigkeiten)

 

Ankunft am Hotel Hampton by Hilton in Krakau
Ankunft am Hotel Hampton by Hilton in Krakau
Hotel Hampton by Hilton
Hotel Hampton by Hilton

Krzysztof Meyer zu seinem Werk:

 

„An der ‚Sinfonia da requiem’ arbeitete ich in den Jahren 2008/09. Die Idee zu diesem Werk entstand jedoch wesentlich früher, in den 1990er Jahren, als ich darüber nachdachte, ob es mir möglich wäre, ein Werk über die Thematik von Antisemitismus und Judenverfolgung zu schreiben. Seit meiner Kindheit hatte man mir schließlich vermittelt, dass Antisemitismus zu den besonders schändlichen Vorurteilen gehört. Im Laufe meines Lebens stieß ich leider mehrfach darauf und treffe ihn auch heute noch an, selbst bei Menschen, die ich für kultiviert halte – so als ob sie nichts darüber erfahren möchten, nichts über Pogrome, über das Ghetto und über die Judenvernichtung.

Die allgemeine Gestalt der Sinfonie zeichnete sich ab, als ich das Schaffen des herausragenden polnischen Dichters Adam Zagajewski näher kennenlernte. Unter seinen vielen Versen, die sich mit der Thematik befassen, wählte ich vier aus, deren Inhalt mich besonders ansprach.

Die Sinfonie wurde geschrieben für Chor und Sinfonieorchester und hat fünf Sätze. Der zweite Satz, der einen musikalischen Kommentar zu der Stadt Jedwabny bildet, ist ausschließlich instrumental.“

(Zur Uraufführung der Sinfonia da Requiem in Katowice am 14. Januar 2011)


Konzertsaal für 700 Personen in der Philharmonie Krakau. Orchester und Chor der Philharmonie Krakau (Orkiestra i Chór Filharmonij Krakowskiej). Aufführung der 'Sinfonia da Reqiem' von Krzysztof Meyer
Konzertsaal für 700 Personen in der Philharmonie Krakau. Orchester und Chor der Philharmonie Krakau (Orkiestra i Chór Filharmonij Krakowskiej). Aufführung der 'Sinfonia da Reqiem' von Krzysztof Meyer
Applaus nach dem Konzert in Anwesenheit des Komponisten Krzysztof Meyer (rechts), ...
Applaus nach dem Konzert in Anwesenheit des Komponisten Krzysztof Meyer (rechts), ...
... der Chorleiterin Teresa Majka-Pacanek (links) und des Dichters Adam Zagajewski (2.v.r.), in der Mitte Dirigent Lucasz Borowicz
... der Chorleiterin Teresa Majka-Pacanek (links) und des Dichters Adam Zagajewski (2.v.r.), in der Mitte Dirigent Lucasz Borowicz

Krakauer Philharmonie (1931 erbaut) nach dem Konzert
Krakauer Philharmonie (1931 erbaut) nach dem Konzert

Tag 11: Sa. 28. 05. 2016 – Krakau (Kraków)

Stadtrundgang durch Krakau: Hauptmarkt (Rynek Glówny) mit Rathausturm, Tuchhallen (Sukiennice), und Marienkirche.  Nördliche Stadtmauer mit Barbakan, Hauptbahnhof, Teatr im. Juliusza Slowackiego

 

Marienkirche, Ende des 13. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts erbaut
Marienkirche, Ende des 13. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts erbaut
Hauptschiff der Marienkirche. Chorraum mit dem Hochaltar von Veit Stoß und Deckengewölbe
Hauptschiff der Marienkirche. Chorraum mit dem Hochaltar von Veit Stoß und Deckengewölbe
Stadtmauer mit Galerien von Künstlern in der Ul. Pijarska
Stadtmauer mit Galerien von Künstlern in der Ul. Pijarska
Teatr im. Juliusza Slowackiego
Teatr im. Juliusza Slowackiego

Tag 12: So. 29. 05. 2016 – Krakau (Kraków)

Vormittags: Wawel, die ehemalige Residenz der polnischen Könige in Krakau, Wawel-Kathedrale. Spätnachmittags und abends: Restaurant Wierzynek mit Chopin-Konzert, Abendlicher Stadtbummel

"Die Menschenmassen auf dem Wawel am Sonntag haben mir den Besuch von Krakau, das zu den 10 berühmtesten Städten der UNESCO gehört, verleidet. Deshalb bin ich mittags zur Siesta ins Hotel Hampton gefahren. Danach war ich wieder fit und habe Krakau auf meine Art erobert: Zuerst gepflegt zum Essen gegangen im Restaurant Wierzynek, danach im oberen Stockwerk im Konzertsaal des Restaurants ein Chopin-Konzert gehört (leider nicht der Spitzenklasse, auch die Qualität des Yamaha-Flügels ließ zu wünschen übrig)"(aus einer Email nach Hause)

 

Nordfassade der Kathedrale auf vorromanischen Fundamenten
Nordfassade der Kathedrale auf vorromanischen Fundamenten
St. Stanislaus-Mausoleum in der Wawel-Kathedrale
St. Stanislaus-Mausoleum in der Wawel-Kathedrale
Die Sigismund-Glocke von 1520 war bis ins 20. Jahrhundert hinein die größte Glocke Polens.
Die Sigismund-Glocke von 1520 war bis ins 20. Jahrhundert hinein die größte Glocke Polens.

Der Wawel, gesehen von der Brücke Grunwaldzki über die Weichsel
Der Wawel, gesehen von der Brücke Grunwaldzki über die Weichsel
Abenddämmerung über dem Hauptmarkt
Abenddämmerung über dem Hauptmarkt

Tag 13: Mo. 30. 05. 2016 – Krakau (Kraków)

Ehemaliges Judenviertel Kazimierz mit Besuch von Synagoge und Friedhof Remuh, Alte Synagoge mit Museum, Hotel und Restaurant Rubinstein, Emailwarenfabrik Oskar Schindler, Galeria Kazimierz (modernes Einkaufszentrum), Tempel-Synagoge, Internationales Kongresszentrum ICE an der Weichsel, Abendessen im Hotel Ester auf dem Jewish Square mit Klezmer-Musik

 

Klezmer-Musik vor dem Hotel Ester auf dem Jewish Square
Klezmer-Musik vor dem Hotel Ester auf dem Jewish Square

Tag 14: Di. 31. 05. 2016 – Krakau (Kraków)

Vormittags: Besuch der Jagiellonen-Universität, 1364 vom polnischen König Kasimir dem Großen als Studium Generale gegründet. Sie ist die älteste polnische und nach der Karls-Universität Prag zweitälteste Universität in Mitteleuropa. Zu ihren berühmtesten Studenten zählen der Astronom Nikolaus Kopernikus und Papst Johannes Paul II.

Mittags: Besuch der Wawel-Kathedrale mit Besteigung des Glockenturms

Mittagessen im Wesola Café in der Ul. Rakowicka 17

Um 17 Uhr Ballettaufführung in der Opera Krakowska in der Ul. Lubicz 48. Choreographie: Pedagodzy Studia Baletowego Opery Krakowskiej. (Vor der Opera Krakowska von 2008 steht die Skulptur "Nàscita di Eros" von Igor Mitoraj.)

 

Collegium Novum, neogotisches Hauptgebäude der Jagiellonen-Universität, gebaut 1873-1887
Collegium Novum, neogotisches Hauptgebäude der Jagiellonen-Universität, gebaut 1873-1887
Treppenhaus im Collegium Novum
Treppenhaus im Collegium Novum
Gedenktafel zur 650-Jahr-Feier der Universität
Gedenktafel zur 650-Jahr-Feier der Universität
Treppenhaus im Collegium Novum
Treppenhaus im Collegium Novum
Statue im Professoren-Garten der Universität
Statue im Professoren-Garten der Universität

Collegium Maius, das älteste Gebäude der Jagiellonen-Universität in Krakau, heute Universitätsmuseum
Collegium Maius, das älteste Gebäude der Jagiellonen-Universität in Krakau, heute Universitätsmuseum
Blutbuche im Park zwischen der Jagiellonen-Universität und dem Wawel
Blutbuche im Park zwischen der Jagiellonen-Universität und dem Wawel
Krakauer Oper im neuen Gebäude in der Lubicz-Straβe, seit Dezember 2008. Skulptur "Nàscita di Eros" von Igor Mitoraj
Krakauer Oper im neuen Gebäude in der Lubicz-Straβe, seit Dezember 2008. Skulptur "Nàscita di Eros" von Igor Mitoraj
Innenraum des modernen Operngebäudes
Innenraum des modernen Operngebäudes
Opernplakate im Foyer
Opernplakate im Foyer
Innenraum über der Garderobe
Innenraum über der Garderobe
Zuschauerraum für 764 Personen
Zuschauerraum für 764 Personen

Aufführung: balet to my! am 31.5.2016. Studia Baletowego Opery Krakowskiej

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Fortsetzung  Polen-Tschechien 3